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Darmkrebs—Hose runterlassen. Leben retten!

Darmkrebs ist keine Frage des Alters. Die Annahme, dass ausschließlich ältere Menschen davon betroffen sind, ist schon lange überholt. In Deutschland erhalten jährlich ca. 58.800 Menschen diese Diagnose – knapp 500.000 Menschen sind insgesamt erkrankt. Somit ist Darmkrebs eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland und betrifft auch immer mehr junge Leute.

FAKTOR: ERNÄHRUNG UND STRESS

Durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sank die jährliche Rate zwischen 2002 und 2014 in der Altersgruppe 50+ um rund 20 Prozent. Eine tolle Entwicklung! Gleichzeitig stieg die Zahl der Neuerkrankungen in der Altersgruppe von 25 bis 49 Jahre um elf Prozent Die Ursachen für diesen Anstieg sind noch unerforscht, allerdings wird vermutet, dass neben der genetischen Veranlagung auch die Ernährung, ein hohes Stresslevel und Übergewicht eine Rolle spielen. Junge Menschen ohne offensichtliche Symptome wird in der Regel nicht zu gastroenterologischen Vorsorgeuntersuchungen geraten. Eine Darmspiegelung zur Früherkennung wird in Deutschland aufgrund der Fallhäufigkeit in der Regel erst ab dem 50. Lebensjahr bei Männern und dem 55. Lebensjahr bei Frauen empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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Gerade bei Darmkrebs spielt Vorsorge eine wichtige Rolle. Also keine Angst vor einer Darmspiegelung – diese Untersuchung rettet Leben!

Darmkrebs – Vorsorge rettet Leben

Was sagen die experten

Experten raten Menschen, die zum Risikoprofil gehören, sich bereits ab dem 40. Lebensjahr oder sogar früher entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen zu unterziehen. Eine Darmspiegelung, die sogenannte Koloskopie, bietet Aufklärung und ist nichts, wovor man Angst haben muss. Die Untersuchung ist schonend und schmerzfrei und erfolgt in der Regel ohne Vollnarkose – Patienten können aber auf Wunsch ein Medikament zur Beruhigung bekommen und die Prozedur „schlafend“ verbringen. Bei einer Darmspiegelung wird der Dickdarm mit einem Koloskop untersucht. Dabei handelt es sich um einen Schlauch, an dessen Ende sich eine Kamera und eine Lichtquelle befindet. 

 

Wir übernehmen hierfür die Kosten, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Ein direkter Angehöriger ist an Darmkrebs erkrankt
  • Sie sind von Morbus Chron oder Colitis Ulcerosa betroffen
  • Gewichtsverlust
  • Verstopfung und Durchfall
  • Sichtbares und „unsichtbares“ (okkultes) Blut im Stuhl
  • Auffällige Symptome im Bauchraum, deren Ursache unklar ist
  • Sie neigen zur Bildung von Polypen
  • Blutarmut
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