Besser schlafen: Alles was du wissen musst

Schlafprobleme

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Und so gelingt’s – gut schlafen und besser leben:

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Titelbild
Alarm im Schlafzimmer

„Bett-Vibrations“

Wenn Schnarchen zum Beziehungskiller wird

Lesezeit

Ein schnarchender Partner stört den Schlaf – mit Folgen. Der ständige Lärm vom Nachbarkopfkissen kann schnell zum Beziehungskiller werden.Die Schnarchopfer verlassen genervt das gemeinsame Bett. Doch auch der Schlaf des „Sägers“ ist weniger erholsam, da Schnarchen auch die eigenen Tiefschlafphasen stört.

Damit getrennte Schlafzimmer und Tagesmüdigkeit nicht Gewohnheit werden, haben wir die besten Tipps für harmonische Nächte und einen besseren Schlaf für dich zusammengefasst.

1. Übergewicht reduzieren

Mit den Kilos schwindet Fett, das Schnarchen fördert.

Und wenn du von diesen guten Tipps nicht genug bekommen kannst – hier haben wir (fürsorglich, wie wir sind) einen Klasse-Podcast zum Thema “Gesunde Ernährung” für dich:

 

Und wenn du noch mehr Unterstützung beim Thema Ernährung brauchst, dann bieten wir dir eine gute Online-Ernährungsberatung an.

2. Alkohol und Schlaftabletten vermeiden

Bier, Schnaps und Co. senken die Muskelspannung und können Schnarchgeräusche verstärken.

3. Nicht auf dem Rücken schlafen

Die Seitenlage ist die optimale Anti-Schnarch-Position.

4. Raus mit dem Fernseher und dem Handy

Nie verkehrt: Für gute Schlafqualität sorgt die Verbannung von Störfaktoren wie Lärm oder (Bildschirm)Licht.

Hier haben wir einen Klasse-Podcast zum Thema “Stressige Situationen” für dich:

5. HNO-Arzt aufsuchen

Achtung: Insbesondere wer stark und unregelmäßig schnarcht, sollte einen HNO-Arzt aufsuchen, um eine Schlafapnoe auszuschließen. Denn diese kann ernsthafte Beschwerden bzw. Erkrankungen verursachen.

Du brauchst Hilfe bei der Arztsuche? Wir helfen dir gerne mit unserem Arztfinder und wenn du Probleme hast einen Termin zu bekommen, dann machen wir das einfach für dich mit unserem Arzt-Termin-Service:

 

6. Ohrstöpsel

Wenn es nicht anders geht: Ohrenstöpsel bieten Top-Gehörschutz während des Sägekonzertes.

BESSER EINSCHLAFEN MITHILFE DER NATUR.

ca. 2 min Lesezeit

Die Deutschen schlafen schlecht: Rund 80 Prozent der Arbeitnehmer in der Altersgruppe von 35 bis 65 Jahren geben an, unter Schlafproblemen zu leiden. Um endlich besser ein­ und durchzuschlafen, greifen immer mehr Betroffene zu natürlichen Präparaten.

Vorteile pflanzlicher Medikamente

Dabei bevorzugen Patienten rezeptfreie Medikamente auf pflanzlicher Basis, sogenannte Phytopharmaka. „Pflanzliche Medikamente zeigen bei leichten und mittelschweren Schlafstörungen gute Wirkung“, sagt Apotheker Zhi Li von der Schützenapotheke in München.

Apotheke der Naturheilkunde

Münchens älteste Apotheke verfügt über eine naturheilkundliche Abteilung. Gegen Schlafschwierigkeiten gibt es hier homöopathische Mittel, Arzneipflanzen aus der abendländischen Medizin, der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie aus der ayurvedischen
oder tibetanischen Medizin.

Wundermittel der Natur

„Naturheilkundliche Mittel helfen Körper und Geist, sanfter in den Schlaf zu finden. Chemische Mittel betäuben – der Schlaf ist deshalb nicht erholsam“, weiß Mitarbeiterin Birgit Arend, die sich auf naturheilkundliche Mittel spezialisiert hat.

Für jund und alt

Apotheker Li ist Experte für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Er sieht noch weitere Vorteile in der natürlichen Medizin „Jüngere wie ältere Menschen können pflanzliche Schlafmittel anwenden. Natürliche Präparate verändern nicht das Schlafmuster und lässt man die Mittel weg, kommt es nicht zu Absetzeffekten wie beispielsweise Schlafstörungen“, so der Apotheker.

Gefahr der Abhängigkeit

Bei verschreibungspflichtigen Schlafmitteln ist das anders: „Sie sollten nur kurzfristig angewendet werden, da sie bereits nach wenigen Wochen abhängig machen können“, erklärt der Pharmakologe. Außerdem kann es bei manchen Patienten zu einem Hangover-Effekt kommen. Das bedeutet, dass die Patienten auch tagsüber schläfrig und müde sind.

 

Sanfte Hilfe aus der Natur

Nachweislich beruhigend und schlaffördernd sind bewährte Arzneipflanzen wie Baldrianwurzel, Hopfenzapfen,  Johanniskraut, Lavendelblüten, Wolfstrappkraut, Melissenblätter und Passionsblumenkraut. Auch Kombinationspräparate wie zum Beispiel aus Baldrian und Hopfen sind empfehlenswert. Kombiniert kann sich ihre Wirkung ergänzen. Dadurch können sie Einschlafzeiten und Wachzeiten zwischen den Schlafphasen verkürzen, ohne die Aktivität am Tag zu beeinträchtigen. Natürlich besser schlafen!

 

Kein Bildschirm im Schlafzimmer!

ca. 2 min Lesezeit

Abends noch schnell per Smartphone E­Mails lesen, danach am Tablet eine Serie schauen: Viele Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene sind es gewöhnt, bis kurz vor dem Einschlafen online zu sein –Einschlafschwierigkeiten sind durch die Bildschirmnutzung vorprogrammiert.

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Kinder und Jugendliche besonders betroffen

Kinderärzte sehen es nicht gerne, wenn Kinder direkt vor dem Schlafengehen vor dem Bildschirm sitzen. „Der Schlafrhythmus befindet sich bei Kindern noch in der Entwicklung“, sagt Kinder- und Jugendärztin Dr. Brigitte Dietz, Sprecherin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Bayern. „Kinder reagieren sensibler als Erwachsene und werden deshalb durch Bildschirmlicht stärker beeinflusst.“

Auch wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Kinder und Jugendliche, die häufig bildschirmgestützte Medien nutzen, vermehrt unter Schlafstörungen leiden.

Warum das so ist, hängt mit dem Zusammenspiel aus biologischen und neurologischen Faktoren zusammen – besser bekannt unter der Bezeichnung „innere Uhr“. Denn Licht gibt der inneren Uhr Orientierung. „Wenn in den Abendstunden bei Kindern viel Licht auf die Netzhaut trifft, wird die Ausschüttung des schlaffördernden Hormons Melatonin unterdrückt – das wirkt Müdigkeit entgegen,“ erklärt Dr. Brigitte Dietz die biochemischen Zusammenhänge. Kurzwelliges „blaues“ Licht, das in tragbaren elektronischen Geräten allgegenwärtig ist, unterdrückt die Melatonin-Ausschüttung besonders effektiv.

Bildschirmlicht hält wach

Auch hier ist die Studienlage eindeutig: Wer abends vor dem Bildschirm sitzt, schläft später ein und bekommt weniger Schlaf als Menschen, die abends Bildschirme meiden. Das gilt für Kinder und Jugendliche genauso wie für Erwachsene. „Durch die unterdrückte Melatonin-Ausschüttung verzögert sich das Einschlafen um etwa eine Stunde“, so die Ärztin.

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Mythen und Mumpitz

Die häufigsten Irrtümer über den gesunden Schlaf

Rund um den Schlaf gibt noch immer viele Halbwahrheiten. Bestimmte Mythen, die wir regelmäßig hören, haben einen wahren Kern andere sind schlichtweg falsch:

Im Schlaf ruht sich der Körper aus

Das ist nicht richtig. Denn sowohl unser Gehirn als auch unser Körper sind während des Schlafs sehr aktiv. So verarbeitet und ordnet das Gehirn in der Nacht eine Vielzahl von Informationen, die es während des Tages aufnimmt. Zudem wird es regelrecht „gewaschen“: Der Raum zwischen den Nervenzellen weitet sich und schädliche Stoffwechselabfallprodukte können abfließen. Unser Organismus ist währenddessen mit vielen Prozessen zur Regeneration des Körpers beschäftigt.

Acht Stunden Schlaf sollten es sein

Gesunder Schlaf ist individuell sehr verschieden. Manchem Menschen reichen sechs Stunden, um sich ausgeruht zu fühlen, andere brauchen ihre neun Stunden Schlaf. Schlafforscher gehen heute davon aus: Ob jemand zu den Kurz- oder Langschläfern gehört, ist erblich bedingt.

Im Schlaf durchlaufen wir einen bestimmten Zyklus. Nach dem Einschlafen folgen die Leichtschlafphase, der Tiefschlaf und der REM-Schlaf. Im sogenannten REM-Schlaf ist unser Gehirn sogar aktiver als am Tag. Der erholsamste Teil für Körper und Geist ist der Tiefschlaf.

Ältere Menschen benötigen weniger Schlaf

Mit zunehmenden Alter mehren sich Gründe für schlechteren Nachtschlaf. Beispielsweise hindern Gelenkschmerzen am Einschlafen und nächtliche Toilettengänge führen zu Unterbrechungen. Seh- und Hörbehinderungen, zu wenig Aufenthalt im Freien mit ausreichend Tageslicht sowie Einsamkeit können Menschen deutlich früher ins Bett treiben – und damit auch in frühen Morgenstunden wieder hinaus.

Bei Einschlafproblemem im Bett bleiben

Falsch. Wer sich nachts im Bett herumwälzt und nicht einschlafen kann, sollte aufstehen. Damit Dein Schlafzimmer nicht mit Stress und quälenden Einschlafversuchen negativ belegt wird, gehe am besten erst wieder ins Bett, wenn du müde wirst.

Vollmond stört den Schlaf

Fast 40 Prozent der Deutschen glauben, dass der Vollmond Einfluss auf ihren Schlaf hat. Schlafmediziner haben jedoch festgestellt, dass es keinen objektiven Zusammenhang gibt.

Viel Arbeit – guter Schlaf?

So schaltest du nachts ab

Traumjob – wenn Arbeit den Schlaf raubt

 

Im Bett grübeln, sich hin und her wälzen, ständig auf die Uhr schauen – viele Menschen in Deutschland kennen dieses Problem zur Genüge. Stress ist dabei eine der Hauptursachen für die unruhigen Nächte. Wenn im Bett das Kopfkino unliebsame Filme abspielt, entsteht ein wahrer Teufelskreis.

Spagat zwischen Beruf und Familie

Auch im Traumjob stellen uns manchmal Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung, oft auch der schwierige Spagat zwischen Berufstätigkeit und Familie vor scheinbar unbezwingbare Herausforderungen. Die Probleme der Arbeit oder „Hausaufgaben“ nach Dienstschluss machen einen erholsamen Schlaf zunichte. Müdigkeit am nächsten Tag erzeugt Fehler, der Stresslevel steigt, die nächste schlaflose Nacht droht.

Ständige Erreichbarkeit

Gelegentliche Phasen schlechten Schlafes sind zwar unangenehm, aber noch kein Grund für zusätzlichen Stress. Werden Ein- oder Durchschlafstörungen aber zur Regel, können sich schwerwiegende Folgen bemerkbar machen: Konzentrationsschwäche, Erschöpfung und Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen oder sogar Depressionen zählen zu den Konsequenzen dauerhaft durchwachter Nächte. Die ständige Erreichbarkeit ist eine der Ursachen für die steigende Anzahl an Betroffenen. Dienstliche E-Mails, Anrufe oder Chats nach Feierabend und am Wochenende verhindern, nach der Arbeit „herunterzufahren“ und abzuschalten. Der Arbeitnehmer bleibt dauerhaft im Arbeitsmodus.

Powernapping – Wohltat für Körper und Geist

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In südlichen Ländern und Asien ist es auch an Arbeitstagen selbstverständlich, zwischendurch ein „Nickerchen“ zu machen – meist in der Mittagszeit.

Powernapping meint genau das. Übersetzt bedeutet dieser Begriff einen Kurzschlaf (Nap), der uns die Leistungsfähigkeit (Power) zurückbringt.

Gerade in unserer heute so hektischen Zeit können wir eine solche Phase der Entspannung gut gebrauchen. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich ein Kurzschlaf positiv auf Wohlbefinden, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit auswirkt. Auch die Herz-Kreislauf-Gesundheit wird verbessert.

Allerdings sollte ein Powernap nur 10 bis 30 Minuten dauern.

Danach versinken wir im Tiefschlaf und brauchen etwa eine Stunde, um wieder wach und aufmerksam zu werden.

Nach unserem Biorhythmus ist die Stunde zwischen 13 und 14 Uhr besonders geeignet.

Das Mittagessen ist dabei nicht der Auslöser, eine aktive Verdauung kann das Powernapping sogar stören. Wer nicht einschlafen kann, nutzt die Zeit zum Dösen. Auch das sorgt für neue Energie.

Unsere 5 Tipps wie man trotz Stress besser schlafen kann

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1. Entspannung

Das biologische Gegenprogramm zu Arbeitsstress kann durch liebgewonnene Freizeitgewohnheiten und Hobbys aktiviert werden, aber auch durch eine Vielzahl von Entspannungstechniken, mit denen man abschalten und sich auf den Schlaf einstimmen kann. Ob progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga oder Atemübungen – die Auswahl ist groß.

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2. Rituale

Experten raten, möglichst jeden Tag ungefähr zur selben Zeit ins Bett zu gehen und morgens zur selben Zeit aufzustehen. Grund ist der Biorhythmus des Körpers, der sich auf diese Gewohnheit einstellt und das Einschlafen so erleichtert. Andererseits: Bist du ausnahmsweise einmal aus dem Rhythmus, gehe nicht hellwach ins Bett, sondern höre noch etwas Musik oder lesen Sie.

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3. Kein Mittagsschlaf

Ein Mittagsschläfchen im Sinne eines kurzen Nickerchens ist zwar hilfreich um über den ganzen Tag hinweg leistungsfähig zu bleiben. Wer allerdings Probleme beim (Ein-)Schlafen in der Nacht hat, sollte sich Nickerchen oder erst recht ausgiebigen Tagesschlaf versagen. Wenn wir wach bleiben, erhöht das den „Schlafdruck“ und damit die Chance auf einen tieferen und längeren Nachtschlaf.

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4. Schlafhygiene

Aspekte der „Schlafhygiene“ können dich ebenfalls dabei unterstützen, nachts deine Ruhe zu finden: Ungewohnt späte schwere Mahlzeiten, koffeinhaltige Getränke, Alkohol und
Nikotin am Abend solltest du vermeiden – sie erschweren das Einschlafen. Sorge für ein ruhiges, dunkles und angenehm frisches Schlafzimmer.

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5. Nicht auf die Uhr schauen

Schaue beim ganz normalen nächtlichen Aufwachen nicht auf die Uhr: Ohne Zeitdruck lässt es sich leichter wieder einschlafen. Und am wichtigsten ist, wenn du am Morgen ausgeruht und voller Elan zur Arbeit wollen: keine Arbeit mit ins Bett nehmen, Bildschirm und Handy aus.

ENTSPANNT SCHLAFEN BEI NACHT- UND SCHICHTDIENST

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Schichtarbeit ist weit verbreitet. Es gibt sie nicht nur in Produktionsbetrieben, sondern in vielen Dienstleistungssparten. Schichtarbeit nimmt Einfluss auf alle Lebensbereiche wie das Privatleben und die Freizeitgestaltung. Gerade die Nachtarbeit hat aber auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Im Widerspruch zu unserer inneren Uhr schlafen wir tags­ über und sind nachts produktiv. Besonders Menschen, die nachts arbeiten, kann daher der erholsame Schlaf fehlen.

Wir haben einige Tipps für dich, damit du trotz Schichtarbeit besser schlafen kannst.

SCHLAFHYGIENE
  • Schlafhygiene bedeutet, Störeinflüsse für den erholsamen Schlaf weitgehend auszuschalten. Ein kühles, stilles und dunkles Schlafzimmer ist unabdingbar.
  • Nicht vermeidbare Tagesgeräusche können durch ein monotones Rauschen, zum Beispiel durch ein Ventilatorgeräusch, überdeckt werden.
  • Gewöhne dich daran, im Bett nur zu schlafen, keinesfalls zu arbeiten oder fernzusehen.
  • Sorge zum Runterfahren für regelmäßige Rituale, schalte ab und kommen zur Ruhe. Je nach Schicht solltest du immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und zu einer festen Zeit aufstehen. Wirst du kurz vor der vorgesehenen Zeit wach, stehe auf und nutze die Zeit für dich.
  • Nehmen  etwa vier Stunden vor Ihrer Schlafenszeit keine koffeinhaltigen Getränke oder schweren Mahlzeiten mehr zu dir. Nikotin putscht ähnlich wie Koffein auf, deshalb rauche – wenn möglich – auch einige Zeit vor dem Zubettgehen nicht mehr.

RATGEBER FÜR SCHICHTARBEITER

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Wenn die Nacht zum Tag wird, stellt das unseren Biorhythmus erstmal gehörig auf den Kopf. Partyschwärmer kompensieren eine durchfeierte Nacht jedoch in der Regel schnell. Wer allerdings aus beruflichen Gründen längerfristig gegen die innere Uhr arbeitet, weil der Arbeitstag nicht um 8.00 Uhr beginnt und um 16.30 Uhr endet, setzt seinen Organismus einer besonderen Belastung aus. Schichtarbeit wirkt sich auf fast alle Lebensbereiche aus.

Die nachteiligen Folgen dieses verschobenen Lebensrhythmus lassen sich nicht völlig verhindern, aber durchaus mildern. Mit der Broschüre „Besser leben mit Schichtarbeit“ möchten wir dir einen Ratgeber an die Hand geben, der dir hilft, mit der Schichtarbeit besser zurechtzukommen. Auf 64 Seiten findest du Tipps und Lösungsvorschläge, wie man die Lebensqualität dauerhaft verbessern kann.

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Exemplar der Broschüre.

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Ein Leben mit Schlafapnoe

Kaum Luft zur Erholung!

obstruktive Schlafapnoe

Ein unrhythmisches Schnarchen ist ein Symptom für eine obstruktive Schlafapnoe. Dabei kann es zu regelmäßigen Atemaussetzern kommen und dies kann zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Bluthochdruck führen.

Achtung

Was empfiehlt der Experte?

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Prof. Dr. Peter Young klärt auf

Leichtes Schnarchen ist harmlos. Doch wenn Ihr Partner sehr laut schnarcht, unruhig schläft, häufige Atemaussetzer hat und im Schlaf nach Luft schnappt, könnte es sich um eine Schlafapnoe handeln – und die sollte man ernst nehmen.

Regelmäßige Atemaussetzer

Besonders verbreitet ist die obstruktive Schlafapnoe: Dabei kommt es im Schlaf zu einem Verschluss der oberen Luftröhre und damit zu einem kurzen Sauerstoffmangel im Gehirn.

„Bei den Betroffenen entspannen sich während des Schlafs die Muskeln im Rachenraum, der Zungengrund gibt nach und blockiert den Luftstrom“, erklärt Prof. Dr. Peter Young, Neurologe und Schlafmediziner sowie Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Die Folge: Die Atmung ist beeinträchtigt und setzt für kurze Zeit aus – der Schlafende schnappt nach Luft.

„Die Betroffenen bemerken von den Atemaussetzern meist nichts“, erklärt Schlafmediziner Prof. Dr. Young, „durch den Sauerstoffmangel ist die Schlafqualität jedoch
stark beeinträchtigt.“

 

Musik

Stress im Schlaf

Mediziner sprechen von einer Schlafapnoe, wenn die Atempausen während der Nacht häufiger als zehn Mal pro Stunde auftreten und länger als zehn Sekunden anhalten. „Diese Atempausen versetzen das vegetative Nervensystem regelmäßig in Alarmbereitschaft“, erklärt Prof. Young. Die Folge: Herzfrequenz und Blutdruck steigen an.

„Durch den ständigen Stress im Schlaf kann sich der Körper nicht ausreichend erholen und Tagesmüdigkeit stellt sich ein“, so der Experte für schlafbezogene Atmungsstörungen. Doch was noch schlimmer ist: Unbehandelt kann diese Atmungsstörung nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern nach einigen Jahren auch ernsthafte Folgeerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkt und Schlaganfälle nach sich ziehen.

Die Ursachen

Warum manche Menschen unter einer obstruktiven Schlafapnoe leiden, kann unterschiedliche Gründe haben. Erbliche Anlagen, anatomische Besonderheiten im Rachenraum, Alkoholkonsum, aber auch das Alter und Übergewicht können die Krankheit begünstigen. Besonders häufig sind ältere Männer betroffen: Bei den über 60-jährigen Männern leiden etwa 14 Prozent an einer Schlafapnoe – jedoch nur knapp drei Prozent der Frauen. Weil die Anatomie im Rachenraum bei Frauen anders ist als bei Männern, bleiben sie von der Erkrankung eher verschont.

Nach der Menopause kann sich das jedoch ändern: „Dann kommt es auch bei Frauen häufiger zu Übergewicht, das zu einem verengten Rachenraum führen kann“, so Prof. Young.

Diagnose im Schlaflabor

Ein trockener Mund am Morgen, Tagesschläfrigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit können erste Anzeichen für die nächtlichen Atemaussetzer sein. Sicher diagnostizieren lässt sich eine Schlafapnoe nur durch technische Untersuchungsverfahren.

Wenn die Schlafstörung nicht durch ambulante Maßnahmen ermittelt werden kann, kommt das aufwändigste Verfahren zum Einsatz, die nächtliche Untersuchung im Schlaflabor. Dort wird über eine Polysomnografie der Schlaf durch Messgeräte genau dokumentiert und im Anschluss die Daten analysiert.

Der Patient wird dazu mit zahlreichen Messsonden verkabelt: Hirnströme, Atmung, Herztätigkeit, Sauerstoffsättigung und Bewegungen werden während des Schlafs aufgezeichnet. „Die Daten geben Auskunft darüber, wodurch der Schlaf gestört wird. Aus den Ergebnissen lassen sich geeignete Therapiemethoden ableiten“, erklärt Prof. Young.

Kopfschmerzen

Therapien bei Schlafapnoe

Es gibt unterschiedliche Therapieverfahren bei Schlafapnoe, die alle das Ziel haben, die Atemwege während des Schlafs frei zu halten. Als sehr wirksam hat sich die Behandlung mit einer Atemmaske erwiesen.

Die Betroffenen legen nachts die Atemmaske an, die an ein Gerät angeschlossen ist, das Raumluft mit leichtem Überdruck in Nase und Mund bläst. „Der Luftstrom pustet den Schlund auf und verhindert so den Kollaps der Luftröhre“, erklärt Prof. Young.

Die Einweisung erfolgt im Schlaflabor. Die meisten Patienten gewöhnen sich nachts schnell an die Maske, die für eine bessere Belüftung und damit für einen erholsameren Schlaf sorgt. Bereits nach wenigen Wochen fühlen sich die Patienten morgens ausgeruhter und frischer.

Kopfschmerzen

Das sind die besten Hilfsmittel

In manchen Fällen können individuell angefertigte Biss-Schienen, sogenannte Unterkiefer-Protrusions-Schienen*, hilfreich sein, die nachts getragen werden. In seltenen Fällen kann auch ein Zungenschrittmacher Abhilfe schaffen – ob dies der Fall ist, wird der Facharzt mit dem Patienten besprechen. Zungenschrittmacher sind allerdings keine
Kassenleistung.

Bei zehn bis 15 Prozent der Patienten tritt die Schlafapnoe nur in Rückenlage auf. In Seitenlage schlafen kann hier Linderung bringen. Kleine Tricks, wie das Einnähen eines Tennisballs in das
Rückenteil des Schlafanzugs, verhindern die Rückenlage. Auch Gewichtsreduktion und Sport wirken sich bei manchen Betroffenen positiv auf die Symptome aus.

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Themenschwerpunkt Schlaf in unserer Mitgliederzeitung

ca. 30 min Lesezeit

Ein- und Durchschlafprobleme betreffen immer mehr Menschen in Deutschland. Die ständige Erreichbarkeit und der zunehmende Druck bei der Arbeit sind wichtige Faktoren für die Probleme. Wichtige Hilfestellungen im Kampf gegen wache Nächte findest du in unserem Ratgeber. Hol dir jetzt unsere Tipps für einen besserer Schlaf!

Novitas Magazin 02/2019

Dieser Schlafratgeber ist ein besonderer Service der Novitas BKK – Die Fürsorgliche Krankenkasse.