Zahngesundheit – Was du tun kannst!

Dir gehen deine Zähne auf den Nerv? Dein Zahnfleisch macht Probleme? Und du hast keine Idee mehr, wie du den Kids die Zahnpflege schmackhaft machen sollst?

Wir haben hier für dich die wichtigsten Infos und Tipps auf dem Weg zu gesunden Zähnen und der richtigen Zahnpflege.  Keine Sorge, gemeinsam gegen Karies & Co! Wir helfen dir dabei.

Zahngesundheit 

Gesunde Zähne sind wichtig für dich

Wir zahlen DEINE Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Egal, wie sorgfältig du auch putzt: Es gibt Beläge, die kann nur ein Profi entfernen. Wir übernehmen deshalb einmal jährlich die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung (PZR) und das entweder über einen Vertragszahnarzt oder deinen Wunschzahnarzt. Denn, deine Zahngesundheit ist uns wichtig.

strahlend weiße Zähne

PZR IM VERGLEICH

IMEX Vertragszahnarzt

  • Über den IMEX Vertragsarzt
  • Einmal pro Jahr
  • Kostenlos über Vertragszahnarzt
Was musst du dafür tun?
  • Suche einfach einen am Vertrag teilnehmenden Zahnarzt auf. Dort unterschreibst du in Form einer Teilnahmeerklärung, dass du die Behandlung durchführen lassen möchtest.
  • Die Teilnahme ist für dich kostenfrei und selbstverständlich freiwillig.
  • Einmal pro Kalenderjahr übernimmt die Novitas BKK dann bei diesem Zahnarzt die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung (PZR) oder aber du nutzt die Möglichkeit des kostenlosen bzw. -günstigen Zahnersatzes.
  • Die Inanspruchnahme der professionellen Zahnreinigung ist ab dem 18. Lebensjahr möglich.

Über das Bonusprogramm

  • Arzt deiner Wahl
  • Einmal pro Jahr
  • 50 Euro über das Bonusprogramm
Was musst du dafür tun?
  • Einmal pro Kalenderjahr übernimmt die Novitas BKK dann bei diesem Zahnarzt deiner Wahl die Kosten für eine PZR in Höhe von 50 Euro.
  • Die Inanspruchnahme der professionellen Zahnreinigung ist ab dem 18. Lebensjahr möglich
  • Einzige Voraussetzung: du hast keine Leistungen über unseren Vertragszahnarzt in Anspruch genommen. Einfach zum Zahnarzt gehen, Rechnung einreichen und 50 Euro erstatten lassen. War die PZR günstiger, gibt’s die tatsächlichen Kosten von uns.

UNSERE WEITEREN TOP ZAHN-LEISTUNGEN

GettyImages-1014279740

Zahnersatz kostet viel Geld. Dabei gibt es viele Preisunterschiede. Mit unserem Angebot “2te Zahnarztmeinung” helfen wir dir, Geld zu sparen, ohne an der Qualität zu sparen! Alles, was du brauchst, ist ein aktueller Heil- und Kostenplan.

Du möchtest die guten Leistungen der Novitas BKK sinnvoll ergänzen? Dann empfehlen wir dir die leistungsstarken Versicherungsangebote unseres Kooperationspartners Münchener Verein. So bist du in jeder Lebenslage optimal versorgt und profitierst zudem von rabattierten Beiträgen.

 

Mit unserem Vorsorge-Erinnerungs-Service vergisst du keine wichtigen Gesundheitstermine deiner gesamten Familie mehr. Hinzu kommen maßgeschneiderte Informationen zur Gesundheitsvorsorge und Prävention für jedes Familienmitglied von der Geburt bis ins hohe Alter.

Einmal im Jahr kostenlos zur professionellen Zahnreinigung oder die Versorgung mit kostengünstigen Implantaten und Zahnersatz – mit unseren Vertragszahnärzten bist du auf der sicheren Seite.

Zahnpflege – das a & o

Warum gesunde Zähne so wichtig sind

Du brauchst deine Zähne, um deine Mahlzeiten zu kauen, denn ohne sie wäre dies unmöglich. Somit sind die Zähne dein wichtigstes Werkzeug! Dies sollte gehegt und gepflegt werden, damit es auch lange hält. Karies, Zahnstein oder Parodontose sind eine Gefahr für deine Zahngesundheit. Aber keine Sorge, du kannst etwas dagegen tun.

Volkskrankheit Parodontose?

Viele haben sie und wenige lassen sich behandeln.

%

leiden daran

%

sind nur in Behandlung

%

das sind 92 % zuwenig

DIE ZAHNPFLEGE IST WICHTIG

Karies hat keine Hemmungen

Karies und Parodontitis (auch Parodontose) sind die Erzfeinde von Zähnen und Zahnfleisch. Karieskeime greifen den Zahnschmelz an und führen zu Löchern. Noch tückischer ist die Parodontitis, bei der Bakterien am Zahnfleischrand für zunächst unauffällige Entzündungen sorgen. Die Symptome wie Rötungen, Schwellungen und Blutungen werden meist ignoriert.

Langfristig wird durch die Parodontitis aber der ganze Zahnhalteapparat angegriffen und es kann zu Zahnverlust kommen. Durch sie entstehen auch die „langen Zähne“, indem das Zahnfleisch immer weiter zerstört wird und die Zahnhälse zum Vorschein kommen.

Zahnpflege ist die Antwort

Die beste Waffe gegen Karies und Zahnbetterkrankungen ist eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Damit kannst du Zahnbelägen vorbeugen, entstandene Beläge entfernen und ihre Ausbreitung verhindern.

Zusätzlich solltest du regelmäßig Zahnseide oder spezielle Zahnzwischenraumbürsten verwenden. Zahnärzte empfehlen, die Zähne mindestens zweimal täglich nach den Mahlzeiten zu putzen.

GIB KARIES KEINE CHANCE

Vorsicht vor Süßem und Sauren

Eine zahngesunde Ernährung ist wichtig, damit Zahnprobleme erst gar nicht auftreten. Dass Zucker die Zähne schädigt, weiß wohl jedes Kind. Genauso zerstörerisch sind aber auch Säuren. Cola und Cornflakes sind also genauso schlecht wie Essig, Weißwein oder Orangensaft – zumindest für die Zähne. Und auch kohlenhydratreiche Nahrung ist mit Vorsicht zu genießen, weil die Kariesbakterien Kohlenhydrate in Säuren umwandeln.

Wasser ist dein schneller Helfer

Es empfiehlt sich, nach jedem Essen den Mund mit Wasser auszuspülen. Zähneputzen ist erst nach 30 bis 60 Minuten sinnvoll, vorher kann es sogar schaden. Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, ist auch für die Zahngesundheit gut. Es spült Essensreste weg und regt die Produktion von reinigendem Speichel an. Zur Anregung hilft auch Kaugummikauen (natürlich zuckerfrei) und generell kauintensive Nahrung. Breiige Nahrung, die gerade Ältere oft bevorzugen, ist deshalb weniger gut und lässt zusätzlich die Kiefermuskeln erschlaffen.

VORSORGE IST BESSER ALS NACHSORGE

Neben gesunder Ernährung und gründlicher Zahnpflege schützen regelmäßige Zahnkontrollen wirksam gegen Karies. Nutze dazu die Vorsorgeuntersuchungen, die wir dir und deinen Kindern kostenlos anbieten. Der Zahnarzt kann zur Mundhygiene beraten und Fluoridlack oder -gel auf die Zähne auftragen. Wenn du von Parodontose betroffen bist, solltest du jedes halbe Jahr zur Kontrolle gehen. Die Entfernung von Zahnstein und festem Plaque stärkt deine Zahngesundheit.

Tipp: Kannst du die Zahnvorsorgeuntersuchungen für die letzten fünf bzw. zehn Jahre lückenlos nachweisen, erhöht sich dein Festzuschuss.

Wie geht`s? – Unser YouTube Tutorial

Zahnseide kann echt ein harter Gegner sein, ist aber fester Bestandteil deiner Zahnpflege. Sina erklärt dir hier, wie du am besten damit klarkommst.

Und für den Fall der Fälle, hat sie auch noch weitere Tipps für dich. Von Zeckenentfernung, über die Versorgung von Sportverletzungen oder Verbrennungen, die besten Mittel gegen Schnupfen und vieles mehr. Schau doch mal rein.

GEMEINSAM GEGEN KARIES & CO 

Welche Zahnbürste ist die richtige?

Elektrisch, per Ultraschall oder doch konventionell? Angebote an Zahnbürsten gibt es reichlich. Doch welche reinigt am besten? Was die Entfernung von Belägen und die Eindämmung von Zahnfleischentzündungen angeht, scheinen Elektrozahnbürsten den konventionellen Zahnbürsten leicht überlegen zu sein. Doch kann eine gut ausgewählte konventionelle Zahnbürste mit der richtigen Putztechnik durchaus mithalten.

Konventionelle Zahnbürste

Am Anfang steht der Bürstenkopf. Hier gibt es unterschiedliche Formen und sie sind entweder starr oder beweglich. Des Weiteren stehen verschiedene Härtegrade zur Auswahl. Beim Härtegrad der Borsten können wir heute nur noch zwischen mittel und weich entscheiden. Letztere werden auch als sensitiv bezeichnet und eignen sich für Personen, die zum Beispiel Probleme mit dem Zahnfleisch haben oder dahingehend empfindlich sind. Empfehlenswert sind jedoch eher die Borsten mit einem mittleren Härtegrad. Ganz gleich, ob Zahnbürste oder Bürstenkopf einer elektrischen Zahnbürste, ein Austausch sollte spätestens nach zwölf Wochen erfolgen.

Elektrische Zahnbürste

Viele elektrische oder ältere Ultraschallzahnbürsten unterscheiden sich gegenüber konventionellen Zahnbürsten dahingehend, dass der Bürstenkopf nach dem Einschalten der Zahnbürste eigenständig rechts und links rotiert. Das kann für Kinder oder Personen hilfreich sein, die in ihrer Bewegungsfähigkeit – beispielsweise der Hände – eingeschränkt sind. Darüber hinaus zeigen die neueren Modelle dem Anwender durch das Aufleuchten eines Lichts zusätzlich, wenn beim Putzen zu stark aufgedrückt wird. Auch ein Timer ist möglich, der akustisch anzeigt, wann die empfohlene Putzzeit von etwa 30 Sekunden in einem Viertel des Gebisses erreicht ist.

Ultraschallzahnbürste

Neuere Ultraschallzahnbürsten führen die Zahnreinigung mithilfe weicher Luftschwingungen durch und arbeiten mit einer viel höheren Frequenz. Die hohe Anzahl der Schwingungen macht ein bewegungsloses und auch ein fast berührungsloses Putzen der Zähne möglich. Kleinste Zwischenräume lassen sich so mitunter erreichen.

Worauf es bei Zahnpasta & Co. ankommt

Wie wichtig tägliche Mund- und Zahnhygiene ist, wissen wir alle. Eine riesige Auswahl von Hygieneartikeln wie Mundspüllösungen, Zahnpasta, Zahnseide oder Zahnpflegekaugummis sollen uns dabei helfen. Doch worauf sollten wir achten? Wo sind die Unterschiede und was benötigen wir persönlich?

Schattenkinder, die vergessenen Geschwister
Mann lächelt
Kinderseele
Kariesschutz durch Fluorid

Eine gute Zahnpasta sollte auf jeden Fall Fluoride enthalten, denn diese binden Kalzium und schützen so den Zahnschmelz vor Bakterien und Säuren, die Karies verursachen können. Darüber hinaus fördern sie die Mineralstoffaufnahme im Zahnschmelz. Dafür muss das Fluorid jedoch einwirken können. Deshalb sollte das Putzen der Zähne etwa drei Minuten dauern. Wenn man nur wenig Wasser zum Ausspülen nutzt, verstärkt dies die Wirkweise des aufgenommenen Fluorids zusätzlich. Wer also anfällig für Karies ist, sollte eine Zahnpasta kaufen, die viel Fluorid enthält. Einzige Ausnahme sind hier Kleinkinder, da sie häufig Zahnpasta beim Putzen verschlucken. Ein hoher Fluoridanteil könnte so womöglich schaden.

Sensitiv-Zahnpasta

Diese Zahncreme richtet sich an Menschen mit empfindlichen Zähnen. Freiliegende Zahnhälse führen mittlerweile bei jedem vierten Deutschen zu Empfindlichkeiten oder Schmerzen – entweder bei kalten oder warmen Speisen sowie Zucker und Säuren. Eine Zahnpasta mit einem niedrigen Abrieb kann hier helfen. Zusätzlich enthalten diese Sensitiv-Zahncremes Stoffe,
die die sogenannten Zahnbeinkanälchen vorübergehend verschließen und die Schmerzempfindlichkeit so verringern.

Weißmacher -Zahncremes

Zahnbeläge, verursacht durch Rauchen, Kaffee oder Tee, sind unschön und für viele ein Grund, zu sogenannten Weißmacher-Zahncremes zu greifen. Sie enthalten Tenside und Putzkörper. Je größer diese Putzkörper sind, desto größer ist auch der Abrieb. Deshalb sollten diese Zahncremes maximal ein- bis zweimal pro Woche verwendet werden. Bei Belägen solcher Art ist die professionale Zahnreinigung oder das Entfernen durch den Zahnarzt das Mittel der Wahl. Wer empfindliche Zahnhälse hat, sollte von dieser Art der Zahncreme Abstand nehmen.

Zahnseide und Mundspülungen

Neben dem regelmäßigen Zähneputzen gehört auch das Reinigen der Zahnzwischenräume zu einer umfassenden Mundhygiene. Viele nutzen dafür Zahnseide, aber nicht jeder kann richtig damit umgehen. Wer unsicher ist, sollte sich die Handhabung von seinem Zahnarzt zeigen lassen. Es gibt gewachste und nicht gewachste Zahnseide. Welche für dich die richtige ist, richtet sich in der Regel danach, wie dicht deine Zähne beieinanderstehen. Häufig ist die ungewachste Variante die bessere Wahl. Eine Alternative zur Zahnseide kann eine gute Mundspüllösung sein. Sie kann allerdings nur die Anzahl der Bakterien im Mund verringern, aber keine Beläge entfernen.

Zahnpflege - Kaugummis

Studien haben gezeigt, dass Kaugummikauen auf die Entfernung von Plaque oder Speiseresten keinen großen Einfluss hat. Ein Zahnpflegekaugummi kann also auf keinen Fall das Zähneputzen ersetzen. Allerdings regt das eifrige Kauen die Speichelproduktion im Mund an. Der Speichel wirkt als ein natürlicher Säurebinder und passt das Säuremilieu im Mund wieder seinem natürlichen Wert an. Das Zahnpflegekaugummi enthält darüber hinaus einige wertvolle Mineralien. Diese tragen auf längere Sicht dazu bei, den Zustand der Zähne zu verbessern. Und die reine Kaubewegung trägt zur Reinigung bei: Das Kaugummi hilft, unwillkommene Speisereste in den Zahnzwischenräumen zu entfernen.

KINDERZÄHNE

Kinder und Karies? Das muss nicht sein!

ZAHNPFLEGE VON KLEIN AUF

Kinderzähne haben einen empfindlicheren Zahnschmelz als Zähne von Erwachsenen. So können sie leichter von Karies angegriffen und zerstört werden. Das betrifft nicht nur die Milchzähne, sondern auch die bleibenden Zähne. Erst nach circa drei Jahren ist der Zahnschmelz der nachkommenden Zähne ausgereift und widerstandsfähiger.

AUCH MILCHZÄHNE BEKOMMEN KARIES

Eltern sollten deshalb gleich von Anfang an auf die richtige Zahnpflege achten. Das Argument, dass die Milchzähne nur vorübergehend halten müssen, greift hier nicht. Sind die Milchzähne erst einmal von Karies befallen, können sich die Kariesbakterien rasant vermehren und stellen so auch für die später durchbrechenden Zähne eine Gefahr dar. Fallen nämlich die Milchzähne früher aus, kann das auch die Entwicklung des späteren Gebisses negativ beeinflussen.

Richtiges Zähneputzen ist kinderleicht

DIE ERSTEN PUTZVERSUCHE

Sind die ersten Zähne zu sehen, solltest du diese mindestens einmal täglich mit einer geringen Menge Kinderzahnpasta und einer weichen Kinderzahnbürste oder einem Wattestäbchen reinigen. Wähle hierfür eine eher milde und nicht allzu süße Zahnpasta aus, sonst gewöhnst du dein Kind zu schnell an den süßen Geschmack. Solltest du dir bei der Auswahl nicht sicher sein, frage deinen Zahnarzt.

DIE KINDER LERNEN VON DIR

Entsprechend den Fähigkeiten deines heranwachsenden Kindes solltes du mit ihm gemeinsam das Zähneputzen nach und nach üben. Mit drei Jahren etwa kann das Kind selbst mit der Zahnpflege beginnen.

Die Perfektion ist dabei nicht ganz so wichtig. In erster Linie geht es darum, dem Kind zu vermitteln, dass das Reinigen der Zähne wichtig ist. Sobald die Schulzeit beginnt, wird dein Kind das Putzen der Zähne systematischer beherrschen.

Prophylaxe und Früherkennung von Zahnerkrankungen

Seit dem 01.Juli 2019 gibt es erstmals auch für Kleinkinder ab dem 6. Lebensmonat einen Anspruch auf Prophylaxe und Früherkennung von Zahnerkrankungen.

Weitere Informationen- und Vorsorgeuntersuchungen findest du hier.

Mache den Plaquetest!

Mit Hilfe von Tabletten zum Einfärben der Zähne kannst du ganz leicht herausfinden, ob die Zähne deiner Kinder wirklich gründlich geputzt sind. Beim sogenannten Plaquetest setzen sich Farbstoffe an den Belägen fest und machen diese sichtbar.

Die KAI – METHODE

K

Dein Kind putzt sich die Kauflächen der Zähne.

A

Dein Kind malt mit aufeinanderstehenden Zähnen Kreise auf die Außenseiten der Zähne.

I

Dein Kind lernt zusätzlich das Reinigen der Innenseiten.

Mädchen putzt Zähne
Zahnspange Kind
Zahnversiegelung bei einer festsitzenden Zahnspange

Wir unterstützen die Versiegelung von Glattflächen bei festsitzenden Zahnspangen mit Multiband. Die Multiband-Apparaturen bestehen aus den sogenannten Brackets, die an den Zähnen befestigt werden. Bevor die Brackets auf die Zähne geklebt werden, werden sie mit einem speziellen Schutzlack versiegelt. Danach ist das Risiko, dass es zu einer Entkalkung oder gar Karies kommt, sehr viel geringer als vorher.

Zuschuss in Höhe von bis zu 100 Euro.

Wenn du die Zähne deiner Kinder bis zum 18. Lebensjahr mit diesem Schutzlack versiegeln lassen möchtest, erhaltst du von uns bei erstmaliger kieferorthopädischer Versorgung mit Multiband einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 100 Euro.

Bitte reiche uns für eine Erstattung die Rechnung eines Kieferorthopäden ein.

Zahnersatz & Co

WAS KOSTET DER ZAHNERSATZ?

junge Frau beim Zahnarzt.119833964

Zahnersatz ohne Eigenanteil

Damit du dir deinen „richtigen Biss“ möglichst lange erhalten kannst, haben wir ein attraktives Angebot für dich. Ruf uns einfach an und du erfährst, unter welchen Voraussetzungen du kostenlosen Zahnersatz erhältst.

WER ZAHLT WAS?

Ein vollständiges Gebiss ist aus mehreren Gründen wichtig: du kannst besser sprechen, beißen, kauen und siehst auch vorteilhafter aus. Deshalb sollten fehlende Zähne unbedingt wieder ersetzt werden. Als Zahnersatz gelten Einzelkronen, Brücken, Teil- oder Vollprothesen, kombinierte Versorgungsformen und Implantate. Doch Zahnersatz ist teuer. Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sind dafür aber erhebliche Zuschüsse vorgesehen.

DER FESTZUSCHUSS

Gesetzliche Krankenkassen zahlen für Zahnersatz einen klar kalkulierbaren festgelegten Betrag. Demnach bekommen alle Versicherten bei gleichem Befund den identischen Betrag erstattet. Dieser beträgt 50 Prozent der Kosten für die jeweilige Regelversorgung. Wünschst du eine höherwertige Versorgung, zum Beispiel ein Implantat statt einer Brücke, bekommst du den Festzuschuss trotzdem. Darüber hinausgehende Kosten musst du aber selbst tragen, da es sich um eine Privatvereinbarung zwischen dir und deinem Zahnarzt handelt.

VORSORGE LOHNT SICH

Der Festzuschuss erhöht sich um 20 Prozent, wenn du dich in den letzten fünf Kalenderjahren mindestens einmal jährlich von einem Zahnarzt hast untersuchen lassen. Kannst du in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Behandlung regelmäßige Vorsorge nachweisen, erhöht sich der Festzuschuss um weitere zehn Prozent. Dein Zahnarzt bescheinigt dir die Untersuchungen im Bonusheft. Beispiel: Zwei Brücken kosten einschließlich Goldlegierung, Material und Laboraufwand 3.000 Euro. Für die Regelversorgung sind 2.000 Euro maßgebend. Davon leistet deine Novitas BKK:

Als Festzuschuss 50 Prozent = 1.000 Euro

Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

in den letzten fünf Jahren + 20 Prozent = 200 Euro
In den letzten 10 Jahren + 10 Prozent = 100 Euro
Insgesamt = 1.300 Euro

HÄRTEFÄLLE

Bei unzumutbarer Belastung leistet die Novitas BKK zusätzlich zu den Festzuschüssen einen weiteren Betrag in jeweils gleicher Höhe, angepasst an die tatsächlich entstandenen Kosten, bei gleich- oder andersartigem Zahnersatz nur den doppelten Festzuschuss. Maßgeblich sind Einkommensgrenzen, die jährlich angepasst werden. Wer Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder Ausbildungsförderung bekommt, wird übrigens immer als Härtefall betrachtet.

GLEICH UND ANDERSARTIGE VERSORGUNG

Wählst du eine über die Regelversorgung hinausgehende Versorgung, hat das ihren Preis. Experten sprechen dann von einer gleich- oder andersartigen Versorgung. Dein Zahnarzt ist in dem Fall berechtigt, die Abrechnung ganz oder teilweise nach dem „privaten Leistungsverzeichnis“ vorzunehmen. Diese Preise liegen in der Regel deutlich über den Kassensätzen und können deine Eigenbelastungen kräftig erhöhen.

HEIL- UND KOSTENPLAN

Der Vertragszahnarzt wird dich über die vorgesehene Behandlung informieren und das Ergebnis in einen kostenfreien Heil- und Kostenplan übernehmen. Hier werden beispielsweise der Befund, der Umfang und die Kosten festgehalten. Bitte reiche diesen Plan mit deinem Bonusheft bei uns ein.

IMPLANTATE – DIE EXPERTENMEINUNG

Foto Dr. Peter Hentschel_SIM_0374

Interview mit Dr. Peter Hentschel

Viele Patienten entscheiden sich mittlerweile für Implantate, wenn sie Zahnersatz benötigen. Doch so sinnvoll die „Hightech-Beißer“ sein können, um Lücken im Gebiss zu schließen, sie sind zunächst teurer als anderer Zahnersatz und auch nicht ausnahmslos für jeden Patienten geeignet. Diabetiker, deren Blutzucker schlecht eingestellt ist, sollten zum Beispiel erst mit ihrem Hausarzt klären, ob für sie ein Implantat infrage kommt. Auch für Raucher oder Menschen, die ständig Cortison bekommen, ist das Einsetzen von Zahnimplantaten mit höheren Risiken verbunden.

Dr. Peter Hentschel, niedergelassener Zahnarzt und Implantologe, erklärt, wann ein Implantat das Mittel der Wahl ist und wie Patienten einen kompetenten Implantologen finden.

Was ist ein Zahnimplantat?

»Moderne Zahnimplantate können Zähne vollwertig ersetzen. Das Implantat übernimmt die Funktion einer (künstlichen) Zahnwurzel und bildet den Pfeiler für den Zahnersatz. Es wird im Kiefer unsichtbar, dauerhaft und fest verankert.
Mit Zahnimplantaten lassen sich einzelne Zähne ersetzen, aber auch größere Zahnlücken ästhetisch und komfortabel schließen. 
Durch die Möglichkeiten der modernen Implantologie kann herausnehmbarer Zahnersatz in vielen Fällen vermieden werden.«

Welche Vorteile haben Zahnimplantate?

»Kronen und Brücken, die von Zahnimplantaten getragen werden, sind von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden. Überdies können Zahnimplantate die Nachbarzähne maximal schonen, da diese bei konventionellem Zahnersatz oft beschliffen werden müssen. Auch verhindern Zahnimplantate den gefürchteten Knochenschwund, der bei Zahnprothesen durch unphysiologische Druckbelastung auftritt. Implantate erhalten Knochen und Weichgewebe und wirken so einer durch Knochenabbau bedingten Faltenbildung entgegen.«

Gibt es Einschränkungen für Zahnimplantate?

»Aufgrund jahrelanger Erfahrungswerte und klinisch bewährter Therapien unterliegen Zahnimplantate bis ins hohe Alter nur wenigen Einschränkungen – auch das berufliche und private Leben wird während der Behandlungszeit kaum beeinflusst. Wie bei jedem medizinischen Eingriff geht der Behandlung eine umfassende Voruntersuchung voraus. Dabei bezieht Ihr Zahnarzt beispielsweise Vorerkrankungen, Fehlstellungen im Mund oder Medikamente mit in die Analyse ein, um eine individuelle, sichere, schmerzfreie und schnelle Behandlungsmethode aufzuzeigen. Auch mehrere Implantate sowie Knochenaufbaumaßnahmen können heute ambulant und teilweise in nur einer Sitzung realisiert werden.«

Sind Zahnimplantate auch etwas für Angsthasen?

»Absolut. Eine gewisse Angst ist vor einem chirurgischen Eingriff völlig normal, aber unbegründet. Die moderne Zahnheilkunde ermöglicht dank diverser Anästhesie-Optionen stress- und schmerzfreie Operationen.«

Was kosten Zahnimplantate?

»Eine Implantation ist so individuell wie der Patient selbst. Die Kosten für die Behandlung variieren demnach von Patient zu Patient, richten sich nach der zahnärztlichen Leistung und nicht zuletzt nach der Auswahl der Materialien. Eventuelle knochenaufbauende Maßnahmen beeinflussen den Gesamtpreis ebenfalls.

Laut Stiftung Warentest 12/2008 fallen im Durchschnitt für den Ersatz eines Zahnes (ohne Knochenaufbau) derzeit rund 2.300 Euro an. Nach einem Vorgespräch und eingehender Untersuchung erhalten die Patienten von ihrem Zahnarzt einen transparenten individuellen Heil- und Kostenplan, aus dem die Gesamtkosten hervorgehen.«

Wie finde ich einen erfahrenen und kompetenten Implantologen?

»Man sollte darauf achten, dass der gewählte Behandler die notwendigen Kenntnisse und Nachweise erworben hat. So dauert eine entsprechende implantologische Fachausbildung und Spezialisierung mindestens zusätzlich zwei Jahre. Darüber hinaus wird der Spezialist für Implantologie auch den entsprechenden Tätigkeitsschwerpunkt nachweisen können. Die Qualifikation sowie auch Sicherung des Behandlungsspektrums für Implantologie muss dieser durch regelmäßig wiederkehrende Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen bei den entsprechenden Zahn- ärztekammern und Fachgesellschaften nachweisen.«

Zuschuss zu Zahnimplantaten

Zuschuss zur Implantatversorgung Zahnimplantate sind keine Kassenleistung. Du erhältst aber von deiner Novitas BKK einen Festzuschuss, der sich nach der Regelversorgung für deinen Zahnbefund richtet. 

Dieser Zahngesundheitsratgeber ist ein besonderer Service der Novitas BKK – Die Fürsorgliche Krankenkasse.