Zahnersatz

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Zahnersatz für schöne Zähne!

Zähne fehlen oder sind stark beschädigt? Dann wird der Zahnersatz empfohlen, um die anderen Zähne vor Bakterien zu schützen und ein schönes Lächeln zu zaubern. Zahnersatz kann auch dir helfen! Doch was passiert da genau? Kann man sich das leisten? Bei uns ja, und wir zeigen dir, wie es geht!

Alle wichtigen Infos

WAS KOSTET DER ZAHNERSATZ?

WER ZAHLT WAS?

Ein vollständiges Gebiss ist aus mehreren Gründen wichtig: Du kannst besser sprechen, beißen, kauen und siehst auch vorteilhafter aus. Deshalb sollten fehlende Zähne unbedingt wieder ersetzt werden. Als Zahnersatz gelten Einzelkronen, Brücken, Teil- oder Vollprothesen, kombinierte Versorgungsformen und Implantate. Doch Zahnersatz ist teuer. Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sind dafür aber erhebliche Zuschüsse vorgesehen.

DER FESTZUSCHUSS

Gesetzliche Krankenkassen zahlen für Zahnersatz einen klar kalkulierbaren festgelegten Betrag. Demnach bekommen alle Versicherten bei gleichem Befund den identischen Betrag erstattet. Dieser beträgt 50 Prozent der Kosten für die jeweilige Regelversorgung. Wünschst du eine höherwertige Versorgung, zum Beispiel ein Implantat statt einer Brücke, bekommst du den Festzuschuss trotzdem. Darüber hinausgehende Kosten musst du aber selbst tragen, da es sich um eine Privatvereinbarung zwischen dir und deinem Zahnarzt handelt.

VORSORGE LOHNT SICH

Der Festzuschuss erhöht sich um 20 Prozent, wenn du dich in den letzten fünf Kalenderjahren mindestens einmal jährlich von einem Zahnarzt hast untersuchen lassen. Kannst du in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Behandlung regelmäßige Vorsorge nachweisen, erhöht sich der Festzuschuss um weitere zehn Prozent. Dein Zahnarzt bescheinigt dir die Untersuchungen im Bonusheft. Beispiel: Zwei Brücken kosten einschließlich Goldlegierung, Material und Laboraufwand 3.000 Euro. Für die Regelversorgung sind 2.000 Euro maßgebend. Davon leistet deine Novitas BKK:

Als Festzuschuss 50 Prozent = 1.000 Euro

Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

in den letzten fünf Jahren + 20 Prozent = 200 Euro
In den letzten 10 Jahren + 10 Prozent = 100 Euro
Insgesamt = 1.300 Euro

HÄRTEFÄLLE

Bei unzumutbarer Belastung leistet die Novitas BKK zusätzlich zu den Festzuschüssen einen weiteren Betrag in jeweils gleicher Höhe, angepasst an die tatsächlich entstandenen Kosten, bei gleich- oder andersartigem Zahnersatz nur den doppelten Festzuschuss. Maßgeblich sind Einkommensgrenzen, die jährlich angepasst werden. Wer Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder Ausbildungsförderung bekommt, wird übrigens immer als Härtefall betrachtet.

GLEICH UND ANDERSARTIGE VERSORGUNG

Wählst du eine über die Regelversorgung hinausgehende Versorgung, hat das ihren Preis. Experten sprechen dann von einer gleich- oder andersartigen Versorgung. Dein Zahnarzt ist in dem Fall berechtigt, die Abrechnung ganz oder teilweise nach dem „privaten Leistungsverzeichnis“ vorzunehmen. Diese Preise liegen in der Regel deutlich über den Kassensätzen und können deine Eigenbelastungen kräftig erhöhen.

HEIL- UND KOSTENPLAN

Der Vertragszahnarzt wird dich über die vorgesehene Behandlung informieren und das Ergebnis in einen kostenfreien Heil- und Kostenplan übernehmen. Hier werden beispielsweise der Befund, der Umfang und die Kosten festgehalten. Bitte reiche diesen Plan mit deinem Bonusheft bei uns ein.

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Zahnersatz ohne Eigenanteil

Damit du dir deinen „richtigen Biss“ möglichst lange erhalten kannst, haben wir ein attraktives Angebot für dich. Ruf uns einfach an und du erfährst, unter welchen Voraussetzungen du kostenlosen Zahnersatz erhältst.

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Wir beraten Dich!

Wie viel kosten die Implantate?

Für viele sind Implantate eine hilfreiche Alternative, um ein schönes Lächeln zu zaubern. Doch wie viel kosten die Implantate? Die Kosten sind von verschiedenen Faktoren abhängig, sodass die Preise stark variieren können. Dabei spielen Material, Vorbereitung und zusätzliche Versorgungen eine Rolle. Doch wie setzen sich genau die Kosten zusammen? 

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Implantate ohne Schmerzen?

Wie schmerzhaft sind Zahnimplantate? Der Eingriff ist völlig schmerzfrei. Dabei ist eine gute Vorbereitung schon sehr hilfreich. Während der Behandlung können schmerzbetäubende Mittel dir den Eingriff erleichtern. Dabei gibt es verschiedene Arten von Betäubungsmitteln. Welche Arten gibt es? Und was muss sonst noch beachtet werden? Wir zeigen es dir.

Implantate – das sagt der Experte

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Interview mit Dr. Peter Hentschel

Viele Patienten entscheiden sich mittlerweile für Implantate, wenn sie Zahnersatz benötigen. Doch so sinnvoll die „Hightech-Beißer“ sein können, um Lücken im Gebiss zu schließen, sie sind zunächst teurer als anderer Zahnersatz und auch nicht ausnahmslos für jeden Patienten geeignet. Diabetiker, deren Blutzucker schlecht eingestellt ist, sollten zum Beispiel erst mit ihrem Hausarzt klären, ob für sie ein Implantat infrage kommt. Auch für Raucher oder Menschen, die ständig Cortison bekommen, ist das Einsetzen von Zahnimplantaten mit höheren Risiken verbunden.

Dr. Peter Hentschel, niedergelassener Zahnarzt und Implantologe, erklärt, wann ein Implantat das Mittel der Wahl ist und wie Patienten einen kompetenten Implantologen finden.

Was ist ein Zahnimplantat?

 

»Moderne Zahnimplantate können Zähne vollwertig ersetzen. Das Implantat übernimmt die Funktion einer (künstlichen) Zahnwurzel und bildet den Pfeiler für den Zahnersatz. Es wird im Kiefer unsichtbar, dauerhaft und fest verankert.
Mit Zahnimplantaten lassen sich einzelne Zähne ersetzen, aber auch größere Zahnlücken ästhetisch und komfortabel schließen. 
Durch die Möglichkeiten der modernen Implantologie kann herausnehmbarer Zahnersatz in vielen Fällen vermieden werden.«

Welche Vorteile haben Zahnimplantate?

»Kronen und Brücken, die von Zahnimplantaten getragen werden, sind von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden. Überdies können Zahnimplantate die Nachbarzähne maximal schonen, da diese bei konventionellem Zahnersatz oft beschliffen werden müssen. Auch verhindern Zahnimplantate den gefürchteten Knochenschwund, der bei Zahnprothesen durch unphysiologische Druckbelastung auftritt. Implantate erhalten Knochen und Weichgewebe und wirken so einer durch Knochenabbau bedingten Faltenbildung entgegen.«

Gibt es Einschränkungen für Zahnimplantate?

»Aufgrund jahrelanger Erfahrungswerte und klinisch bewährter Therapien unterliegen Zahnimplantate bis ins hohe Alter nur wenigen Einschränkungen – auch das berufliche und private Leben wird während der Behandlungszeit kaum beeinflusst. Wie bei jedem medizinischen Eingriff geht der Behandlung eine umfassende Voruntersuchung voraus. Dabei bezieht Ihr Zahnarzt beispielsweise Vorerkrankungen, Fehlstellungen im Mund oder Medikamente mit in die Analyse ein, um eine individuelle, sichere, schmerzfreie und schnelle Behandlungsmethode aufzuzeigen. Auch mehrere Implantate sowie Knochenaufbaumaßnahmen können heute ambulant und teilweise in nur einer Sitzung realisiert werden.«

Sind Zahnimplantate auch etwas für Angsthasen?

»Absolut. Eine gewisse Angst ist vor einem chirurgischen Eingriff völlig normal, aber unbegründet. Die moderne Zahnheilkunde ermöglicht dank diverser Anästhesie-Optionen stress- und schmerzfreie Operationen.«

Was kosten Zahnimplantate?

»Eine Implantation ist so individuell wie der Patient selbst. Die Kosten für die Behandlung variieren demnach von Patient zu Patient, richten sich nach der zahnärztlichen Leistung und nicht zuletzt nach der Auswahl der Materialien. Eventuelle knochenaufbauende Maßnahmen beeinflussen den Gesamtpreis ebenfalls.

Laut Stiftung Warentest 12/2008 fallen im Durchschnitt für den Ersatz eines Zahnes (ohne Knochenaufbau) derzeit rund 2.300 Euro an. Nach einem Vorgespräch und eingehender Untersuchung erhalten die Patienten von ihrem Zahnarzt einen transparenten individuellen Heil- und Kostenplan, aus dem die Gesamtkosten hervorgehen.«

Wie finde ich einen erfahrenen und kompetenten Implantologen?

»Man sollte darauf achten, dass der gewählte Behandler die notwendigen Kenntnisse und Nachweise erworben hat. So dauert eine entsprechende implantologische Fachausbildung und Spezialisierung mindestens zusätzlich zwei Jahre. Darüber hinaus wird der Spezialist für Implantologie auch den entsprechenden Tätigkeitsschwerpunkt nachweisen können. Die Qualifikation sowie auch Sicherung des Behandlungsspektrums für Implantologie muss dieser durch regelmäßig wiederkehrende Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen bei den entsprechenden Zahn- ärztekammern und Fachgesellschaften nachweisen.«

Zuschuss zu Zahnimplantaten

Zuschuss zur Implantatversorgung Zahnimplantate sind keine Kassenleistung. Du erhältst aber von deiner Novitas BKK einen Festzuschuss, der sich nach der Regelversorgung für deinen Zahnbefund richtet.