Zahnpflege – das A & O 

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Zahnpflege für dein strahlendes Lächeln!

Zahnpflege stärkt nicht nur unsere Zähne, sondern zaubert auch ein strahlendes Lächeln. Doch die richtige Zahnpflege kann tükisch sein, dabei ist dies ein wichtiges Alltagsritual, denn sie schützt dich vor Karies und Co. Strahlendes Lächeln? Richtige Zahnpflege? Worauf kommt es an?

Die richtige Zahnpflege

Warum gesunde Zähne so wichtig sind

Du brauchst deine Zähne, um deine Mahlzeiten zu kauen, denn ohne sie wäre dies unmöglich. Somit sind die Zähne dein wichtigstes Werkzeug! Dies sollte gehegt und gepflegt werden, damit es auch lange hält. Karies, Zahnstein oder Parodontose sind eine Gefahr für deine Zahngesundheit. Aber keine Sorge, du kannst etwas dagegen tun.

Volks-Krankheit Parodontose?

Viele haben sie und wenige lassen sich behandeln.

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leiden daran

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sind nur in Behandlung

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das sind 92 % zuwenig

DIE ZAHNPFLEGE IST WICHTIG

Karies hat keine Hemmungen

Karies und Parodontitis (auch Parodontose) sind die Erzfeinde von Zähnen und Zahnfleisch. Karieskeime greifen den Zahnschmelz an und führen zu Löchern. Noch tückischer ist die Parodontitis, bei der Bakterien am Zahnfleischrand für zunächst unauffällige Entzündungen sorgen. Die Symptome wie Rötungen, Schwellungen und Blutungen werden meist ignoriert.

Langfristig wird durch die Parodontitis aber der ganze Zahnhalteapparat angegriffen und es kann zu Zahnverlust kommen. Durch sie entstehen auch die „langen Zähne“, indem das Zahnfleisch immer weiter zerstört wird und die Zahnhälse zum Vorschein kommen.

Zahnpflege ist die Antwort

Die beste Waffe gegen Karies und Zahnbetterkrankungen ist eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Damit kannst du Zahnbelägen vorbeugen, entstandene Beläge entfernen und ihre Ausbreitung verhindern.

Zusätzlich solltest du regelmäßig Zahnseide oder spezielle Zahnzwischenraumbürsten verwenden. Zahnärzte empfehlen, die Zähne mindestens zweimal täglich nach den Mahlzeiten zu putzen.

GIB KARIES KEINE CHANCE

Vorsicht vor Süßem und Sauren

Eine zahngesunde Ernährung ist wichtig, damit Zahnprobleme erst gar nicht auftreten. Dass Zucker die Zähne schädigt, weiß wohl jedes Kind. Genauso zerstörerisch sind aber auch Säuren. Cola und Cornflakes sind also genauso schlecht wie Essig, Weißwein oder Orangensaft – zumindest für die Zähne. Und auch kohlenhydratreiche Nahrung ist mit Vorsicht zu genießen, weil die Kariesbakterien Kohlenhydrate in Säuren umwandeln.

Wasser ist dein schneller Helfer

Es empfiehlt sich, nach jedem Essen den Mund mit Wasser auszuspülen. Zähneputzen ist erst nach 30 bis 60 Minuten sinnvoll, vorher kann es sogar schaden. Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, ist auch für die Zahngesundheit gut. Es spült Essensreste weg und regt die Produktion von reinigendem Speichel an. Zur Anregung hilft auch Kaugummikauen (natürlich zuckerfrei) und generell kauintensive Nahrung. Breiige Nahrung, die gerade Ältere oft bevorzugen, ist deshalb weniger gut und lässt zusätzlich die Kiefermuskeln erschlaffen.

VORSORGE IST BESSER ALS NACHSORGE

Neben gesunder Ernährung und gründlicher Zahnpflege schützen regelmäßige Zahnkontrollen wirksam gegen Karies. Nutze dazu die Vorsorgeuntersuchungen, die wir dir und deinen Kindern kostenlos anbieten. Der Zahnarzt kann zur Mundhygiene beraten und Fluoridlack oder -gel auf die Zähne auftragen. Wenn du von Parodontose betroffen bist, solltest du jedes halbe Jahr zur Kontrolle gehen. Die Entfernung von Zahnstein und festem Plaque stärkt deine Zahngesundheit.

Tipp: Kannst du die Zahnvorsorgeuntersuchungen für die letzten fünf bzw. zehn Jahre lückenlos nachweisen, erhöht sich dein Festzuschuss.

Wie geht`s? – Unser YouTube Tutorial

Zahnseide kann echt ein harter Gegner sein, ist aber fester Bestandteil deiner Zahnpflege. Sina erklärt dir hier, wie du am besten damit klarkommst.

Und für den Fall der Fälle, hat sie auch noch weitere Tipps für dich. Von Zeckenentfernung, über die Versorgung von Sportverletzungen oder Verbrennungen, die besten Mittel gegen Schnupfen und vieles mehr. Schau doch mal rein.

Welche Zahnbürste ist die richtige?

Elektrisch, per Ultraschall oder doch konventionell? Angebote an Zahnbürsten gibt es reichlich. Doch welche reinigt am besten? Was die Entfernung von Belägen und die Eindämmung von Zahnfleischentzündungen angeht, scheinen Elektrozahnbürsten den konventionellen Zahnbürsten leicht überlegen zu sein. Doch kann eine gut ausgewählte konventionelle Zahnbürste mit der richtigen Putztechnik durchaus mithalten.

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Konventionelle Zahnbürste

Am Anfang steht der Bürstenkopf. Hier gibt es unterschiedliche Formen und sie sind entweder starr oder beweglich. Des Weiteren stehen verschiedene Härtegrade zur Auswahl. Beim Härtegrad der Borsten können wir heute nur noch zwischen mittel und weich entscheiden. Letztere werden auch als sensitiv bezeichnet und eignen sich für Personen, die zum Beispiel Probleme mit dem Zahnfleisch haben oder dahingehend empfindlich sind. Empfehlenswert sind jedoch eher die Borsten mit einem mittleren Härtegrad. Ganz gleich, ob Zahnbürste oder Bürstenkopf einer elektrischen Zahnbürste, ein Austausch sollte spätestens nach zwölf Wochen erfolgen.

Elektrische Zahnbürste

Viele elektrische oder ältere Ultraschallzahnbürsten unterscheiden sich gegenüber konventionellen Zahnbürsten dahingehend, dass der Bürstenkopf nach dem Einschalten der Zahnbürste eigenständig rechts und links rotiert. Das kann für Kinder oder Personen hilfreich sein, die in ihrer Bewegungsfähigkeit – beispielsweise der Hände – eingeschränkt sind. Darüber hinaus zeigen die neueren Modelle dem Anwender durch das Aufleuchten eines Lichts zusätzlich, wenn beim Putzen zu stark aufgedrückt wird. Auch ein Timer ist möglich, der akustisch anzeigt, wann die empfohlene Putzzeit von etwa 30 Sekunden in einem Viertel des Gebisses erreicht ist.

Ultraschallzahnbürste

Neuere Ultraschallzahnbürsten führen die Zahnreinigung mithilfe weicher Luftschwingungen durch und arbeiten mit einer viel höheren Frequenz. Die hohe Anzahl der Schwingungen macht ein bewegungsloses und auch ein fast berührungsloses Putzen der Zähne möglich. Kleinste Zwischenräume lassen sich so mitunter erreichen.

Worauf es bei Zahnpasta & Co. ankommt

Wie wichtig tägliche Mund- und Zahnhygiene ist, wissen wir alle. Eine riesige Auswahl von Hygieneartikeln wie Mundspüllösungen, Zahnpasta, Zahnseide oder Zahnpflegekaugummis sollen uns dabei helfen. Doch worauf sollten wir achten? Wo sind die Unterschiede und was benötigen wir persönlich?

Mann lächelt
Kinderseele
Kariesschutz durch Fluorid

Eine gute Zahnpasta sollte auf jeden Fall Fluoride enthalten, denn diese binden Kalzium und schützen so den Zahnschmelz vor Bakterien und Säuren, die Karies verursachen können. Darüber hinaus fördern sie die Mineralstoffaufnahme im Zahnschmelz. Dafür muss das Fluorid jedoch einwirken können. Deshalb sollte das Putzen der Zähne etwa drei Minuten dauern. Wenn man nur wenig Wasser zum Ausspülen nutzt, verstärkt dies die Wirkweise des aufgenommenen Fluorids zusätzlich. Wer also anfällig für Karies ist, sollte eine Zahnpasta kaufen, die viel Fluorid enthält. Einzige Ausnahme sind hier Kleinkinder, da sie häufig Zahnpasta beim Putzen verschlucken. Ein hoher Fluoridanteil könnte so womöglich schaden.

Sensitiv-Zahnpasta

Diese Zahncreme richtet sich an Menschen mit empfindlichen Zähnen. Freiliegende Zahnhälse führen mittlerweile bei jedem vierten Deutschen zu Empfindlichkeiten oder Schmerzen – entweder bei kalten oder warmen Speisen sowie Zucker und Säuren. Eine Zahnpasta mit einem niedrigen Abrieb kann hier helfen. Zusätzlich enthalten diese Sensitiv-Zahncremes Stoffe,
die die sogenannten Zahnbeinkanälchen vorübergehend verschließen und die Schmerzempfindlichkeit so verringern.

Weißmacher -Zahncremes

Zahnbeläge, verursacht durch Rauchen, Kaffee oder Tee, sind unschön und für viele ein Grund, zu sogenannten Weißmacher-Zahncremes zu greifen. Sie enthalten Tenside und Putzkörper. Je größer diese Putzkörper sind, desto größer ist auch der Abrieb. Deshalb sollten diese Zahncremes maximal ein- bis zweimal pro Woche verwendet werden. Bei Belägen solcher Art ist die professionale Zahnreinigung oder das Entfernen durch den Zahnarzt das Mittel der Wahl. Wer empfindliche Zahnhälse hat, sollte von dieser Art der Zahncreme Abstand nehmen.

Zahnseide und Mundspülungen

Neben dem regelmäßigen Zähneputzen gehört auch das Reinigen der Zahnzwischenräume zu einer umfassenden Mundhygiene. Viele nutzen dafür Zahnseide, aber nicht jeder kann richtig damit umgehen. Wer unsicher ist, sollte sich die Handhabung von seinem Zahnarzt zeigen lassen. Es gibt gewachste und nicht gewachste Zahnseide. Welche für dich die richtige ist, richtet sich in der Regel danach, wie dicht deine Zähne beieinanderstehen. Häufig ist die ungewachste Variante die bessere Wahl. Eine Alternative zur Zahnseide kann eine gute Mundspüllösung sein. Sie kann allerdings nur die Anzahl der Bakterien im Mund verringern, aber keine Beläge entfernen.

Zahnpflege - Kaugummis

Studien haben gezeigt, dass Kaugummikauen auf die Entfernung von Plaque oder Speiseresten keinen großen Einfluss hat. Ein Zahnpflegekaugummi kann also auf keinen Fall das Zähneputzen ersetzen. Allerdings regt das eifrige Kauen die Speichelproduktion im Mund an. Der Speichel wirkt als ein natürlicher Säurebinder und passt das Säuremilieu im Mund wieder seinem natürlichen Wert an. Das Zahnpflegekaugummi enthält darüber hinaus einige wertvolle Mineralien. Diese tragen auf längere Sicht dazu bei, den Zustand der Zähne zu verbessern. Und die reine Kaubewegung trägt zur Reinigung bei: Das Kaugummi hilft, unwillkommene Speisereste in den Zahnzwischenräumen zu entfernen.