Starkes Immunsystem von Haus aus

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Lach dein Immunsystem stark

Lachen ist gesund – das ist nicht nur eine bloße Floskel. Der Zusammenhang zwischen unserem psychischen Wohlbefinden und Humor vielfach wissenschaftlich belegt. Unser Immunsystem freut sich, wenn wir wir uns freuen. So kann auch das Trällern unter der Dusche Wunder bewirken. Wie? Wir zeigen es dir – und verraten auch, dass ein Date mit dir selbst gar nicht so schlecht sein muss, wie es klingt. 

"Humor ist die Immunabwehr des Geistes." Erhard Blanck

Fahr deinen Schutzschild hoch

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Lach dich stark

 

Unser Alltag ist oft geprägt von Terminen, Verpflichtungen und langen To-Do-Listen. Da kann es schonmal passieren, dass wir den Ernst des Lebens ein bisschen zu ernst zu nehmen. Dabei ist der Zusammenhang zwischen unserem psychischen Wohlbefinden und Humor vielfach wissenschaftlich belegt. Grund genug sich zu fragen – wann habe ich das letzte Mal eigentlich so richtig herzhaft gelacht?

Denn Lachen ist für unser Wohlbefinden dasselbe wie Sauerstoff für unsere Lungen – Lachen ist Balsam für die Seele! Mit dem Lachen kommt das Wohlbefinden, das ist nicht nur subjektiv empfunden – sondern biologisch reichlich belegt.

Stay happy! Stay healthy!

Lachen stößt eine ganze Reihe von Vorgängen in unserem Körper an: Während eines Freudenjubels werden Endorphine freigesetzt, welche die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin unterdrücken. Diese Veränderung im Hormonhaushalt können so vehement sein, dass sie sogar helfen, Schmerzen zu lindern. Kein Scherz – nicht umsonst gibt es die sogenannte Lachtherapie, eine Kombination aus Dehn-, Atem-, und Lachübungen. Darüber hinaus erhöht Lachen den Sauerstoffgehalt im Gehirn und steigert dadurch sogar unsere Konzentrationsfähigkeit.

Apropos Gehirn: Bestimmte Hirnregionen, wie das vordere Stirnhirn, werden bei Späßchen besonders aktiv. Dasselbe Areal, in dem auch das Zentrum des Wohlbefindens sitzt. Obendrein wird unser Immunsystem durch das Lachen angeregt. Unser Körper bildet währenddessen die so wichtigen Anti-Körper neu, die er zum Schutz vor Bakterien und Viren braucht.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Aber jetzt mal Spaß beiseite – nicht jeder von uns ist von Haus aus eine Stimmungskanone. Gut, dass man Humor lernen kann! Die positive Psychologie, die sogenannte Glücksforschung, hat den Zusammenhang zwischen psychischem Wohlbefinden und Humor genauestens untersucht – und herausgefunden, dass man Humor trainieren kann! Aber was ist Humor eigentlich genau? Humor ist das „Salz in der Suppe“ unseres Lebens. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Form des Spiels, die es uns Menschen erlaubt, eine nicht ernsthafte Haltung zu Situationen im täglichen Leben einzunehmen. Humor ist damit ein komplexes Phänomen, welches kognitive, soziale und emotionale Aspekte umfasst und anhaltend auf das menschliche Wohlbefinden wirkt.

Das passiert in deinem Körper, wenn du herzhaft lachst:

 

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1. Die beim Lachen ausgeschütteten Endorphine wirken entzündungshemmend und schmerzstillend.
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2. Eine Minute Lachen wirkt sich so positiv auf die Gesundheit aus wie 10 Minuten Joggen oder 45 Minuten Meditation.
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3. Menschen, die häufiger lachen, leiden seltener an Depressionen oder Herz-Kreislauf-Krankheiten und der Stoffwechsel wird angeregt.

Humortraining im Alltag

 

Den Humor antrainieren – geht das? Aber ja!

Durch eine Reihe von einfach anzuwendenden Übungen lassen sich positive Gefühle wie das Lachen in deinem Leben multiplizieren. Der Glücksforscher Paul McGhee hat ein Programm entwickelt, welches darauf abzielt, humoristische Gewohnheiten und Fähigkeiten zu stärken. In seinem Humor Habits Program empfiehlt der Glücksforscher Kerngewohnheiten zur Steigerung des Humors.

Die 7 Kerngewohnheiten
für mehr Humor im Alltag

1. Umgib dich mit Humor

Sieh dir lustige Filme an und lache einfach mal so richtig ausgiebig mit deinen Freunden.  Wer bewusst über seinen eigenen Humor nachdenkt, kann dabei auch eine Menge über sich selbst lernen.

2. Kultiviere eine spielerische Grundhaltung

Diesen Tipp könnte man zum Gegenpol als allseits bekannten „Ernst des Lebens“ verstehen. Einfach mal das Leben nicht so bierernst nehmen.

3. Lache öfter

Denn Lachen allein reicht schon aus, um Stress zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken. Dafür muss es noch nicht einmal einen lustigen Grund geben fanden Forscher heraus. Lachen allein setzt die Ausschüttung von Endorphienen in Gang.

4. Finde deinen eigenen Sprachwitz

McGhee empfiehlt, bewusst nach Wortspielen, lustigen Dreckfehlern oder Mehrdeutigkeiten im Alltag Ausschau zu halten.

5. Suche nach Humor in deinem Alltag

Wir verpassen zahlreiche Gelegenheiten im Alltag etwas Lustiges zu erleben. Offenbar verlernen wir das Fröhlichsein sogar als Gesellschaft: Noch vor 70 Jahren lachten Erwachsene pro Tag noch 18 Minuten lang, heute nur noch 6 Minuten. Deshalb sollten wir uns bewusst vornehmen, unserne Fokus mehr und mehr auf die Heiterkeit im Leben zu richten.

6. Nimm Dich nicht so ernst und lache über dich selbst

Niemand ist perfekt, aber so richtig zugeben möchte das keiner. Der sechste Tipp des Glücksforschers ist laut Umfragen der Kniffligste.

7. Finde Humor im Stress

Hier geht es darum, das Gelernte auch in Situationen anzuwenden, in denen wir normalerweise mit Frust oder Ärger reagieren. Der Psychologe rät hier zu einer stätigen Steigerung – anfangs schmunzelt man nur bei sehr geringem Stress, später erhöt man die Dosis.

Da wo der spass aufhört beginngt der Humor

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Über sich selbst lachen – das fällt den meisten von uns aber noch schwer. Laut Umfragen schaffen es lediglich 12 Prozent der Befragten sich gelegentlich auch mal selbst auf den Arm zu nehmen. Dabei kann uns eine kleine Prise Selbstironie nicht schaden. Denn Selbstironie ist – zugegeben – nicht nur eine Kunst, sondern auch gesund. Menschen, die sich selbst mit Heiterkeit begegnen, schaffen es besser, Ärger und Frust in Humor zu verwandeln.

Humor ist also eine der Charaktereigenschaften, die den Menschen aufblühen lassen. Wenn du in Zukunft Herausforderungen auch mit mehr Leichtigkeit angehen willst, versuche es doch mal mit den folgenden Tipps.

Verabredung mit dir selbst

Ein Date mit dir selbst hat viele Vorteile. Zum Beispiel musst du keine Kompromisse eingehen. Du kannst unternehmen, worauf du – und zwar nur du – Lust hast. Vor allem aber kannst du die Beziehung mit der wichtigsten Person in deinem Leben stärken – mit dir selbst.

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Nimm dir die Zeit und nimm dich ernst

Was passiert, wenn du dir ein paar Stunden, einen Nachmittag oder Abend in der Woche kompromisslos selbst widmest – ungestört und ungeteilt? Wir können dir versichern: Erstaunliches! Du lernst dich selbst besser kennen und wirst „selbst-bewusster“. Du wirst Spannendes entdecken, z. B. ganz neue Interessen und Seiten an dir.  Du wirst herausfinden, was dir guttut und kannst besser auf deine Bedürfnisse achtge-ben. Freu dich darauf und leg am besten gleich los!

Ein Date mit dir selbst: So geht´s

Am besten planst du eine Verabredung mit dir selbst wie eine Verabredung mit einem guten Freund. Auf was hast du Lust? Ist dir mehr nach Ruhe und Selbstreflexion (ein langer Spaziergang, ein Saunabesuch?), brauchst du Bewegung (eine neue Sportart ausprobieren?) oder kreativen Input (ein Workshop, ein Ausstellungsbesuch?). Mach, wonach dir der Sinn steht, was dir Freude bereitet, was du vielleicht noch nie oder lange nicht getan hast. Klar, dass Netflix und Co. dabei ausgeschaltet bleiben, du willst dich ja nicht berieseln lassen.

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Lege Tag und Uhrzeit genau fest und blocke sie in deinem Terminkalender. Ein Nachmittag oder Abend in der Woche ist perfekt!
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Mach dir einen Plan: Wonach ist dir, was brauchst du jetzt? Dein Date sollte kein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste sein, es sollte ein Geschenk an dich sein und dir Freude machen.
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Sei mutig, probiere Neues: Was reizt dich, was wolltest du schon immer mal ausprobieren? Trau dich!
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Sei großzügig zu dir und überrasche dich: Du bist es nicht gewohnt, Zeit und Geld in deine persönliche Entwicklung und dein Wohlbefinden zu stecken? Mache dir bewusst: Keine Investition ist sinnvoller!
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Das Allerwichtigste: Hör dir gut zu! Denn das tun wir im Alltag viel zu selten. Befasse dich nicht mit dem täglichen Ärgernissen, schau auf die großen Themen: Was hast du mit deinem Leben noch vor? Bist du aktuell glücklich? Wenn nicht, wo könntest du ansetzen?
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Bleib dran

Vor allem für Menschen, die sonst viel mit dem Partner, der Familie oder der Clique unterwegs sind, kann es sich erst einmal sehr ungewohnt anfühlen, Zeit mit sich allein zu verbringen. Sei versichert: Das gibt sich. Und schenkt dir noch dazu eine neue Unabhängigkeit von den Bedürfnissen anderer. Dennoch ist es oft eine große Herausforderung, Zeit für sich zu finden, vor allem, wenn Beruf, Kinder und andere Dinge an einem ziehen. Trotzdem: Es gibt vermutlich nichts Wichtigeres, als sich um sich selbst zu kümmern.  

singen macht glücklich

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5 Schritte zur Starken Immunabwehr

Lass es raus!

Egal ob du im Auto deinen Lieblingssong mitgrölst, unter der Dusche trällerst oder deine Stimme im Chor mit anderen vereinst – Singen macht glücklich! Aber nicht nur das, es kann noch viel mehr.

Am besten schön laut und mit viel Gefühl: Du kannst beim Singen einfach mal alles rauslassen, den Deckel lüften und Dampf ablassen, dich deinen Gefühlen hingeben. Und solltest es viel öfter tun. Denn Singen befreit nicht nur, es ist wie ein leichtes Workout für deinen Körper und Balsam für die Seele.

Was passiert, wenn du singst?

Wenn du deine Stimme erhebst, geschieht schon nach wenigen Minuten Erstaunliches: Der Blutdruck sinkt, der Puls wird langsamer und die Muskulatur entspannt. Zugleich wird dein Körper besser mit Sauerstoff versorgt, der Stoffwechsel angeregt und die Durchblutung gefördert. Körpereigene Glückshormone wie Endorphine werden freigesetzt und heben die Laune, Stresshormone wie Cortisol werden abgebaut.  Was genau diese messbaren physiologischen Veränderungen beim Singen in Gang setzt, ist noch nicht 100%ig klar. Die Atmung scheint eine wichtige Rolle zu spielen. Beim Singen atmen wir tiefer und ergiebiger als in Ruhe – das entspannt und aktiviert zugleich, vergleichbar wie ein moderates sportliches Training.
Beim gemeinsamen Musizieren im Chor kommt noch das positive soziale Erleben hinzu, eines der wichtigsten Faktoren für psychische Widerstandskraft und Wohlbefinden.

Stärkt das Immunsystem

Ja, du liest richtig: Singen stärkt tatsächlich dein körpereigene Abwehrsystem gegen Krankheiten aller Art, das ist wissenschaftlich untersucht und belegt. Forscher konnten bei einer Studie feststellen, dass ambitionierte Sänger nach einer Chorprobe mehr Abwehrzellen im Blut hatten als Vergleichspersonen. Immun-Botenstoffe, die Entzündungen fördern, sanken dagegen ab. Klingt doch gut, oder?

Sing dich frei!

Und jetzt zu dir: Such dir ein Lied, das du gut kennst, das dir Freude bereitet und womit du gute Laune und vielleicht auch positive Erinnerungen verbindest und singe einfach laut mit. Das kann auch ein melancholisches Stück sein, um Traurigkeit auszuleben und loszulassen oder eine Rock- oder Metalnummer, um  so richtig Dampf abzulassen. Probiere einfach aus, was dir jetzt guttut. Und ganz wichtig: Es gibt dabei keine Fehler! Jeder kann singen und zwar so, wie es ihm gerade gefällt: laut, schräg, schrill, leise – schau mal, was deine Stimme bereithält. Und dann: Sing like there’s nobody listening!

Heute nicht in Singstimmung?

Singen ist nicht so deins oder du hast gerade wirklich keine Gelegenheit? Dann probiere es mal mit einem herzhaften Seufzer. Er hat einen ähnlichen Effekt wie lautes Singen, dein Körper kommt in Bewegung, deine Lunge füllt sich mit Sauerstoff, dein Brustkorb weitet sich. Probiere es aus!
So gehts: Hole richtig tief Luft, atme tief in den Bauch hinein ein und mit hörbarem Seufzen länger aus – Haaaa oder Aaaah oder Puuuuh. Na, wie fühlt sich das an?

Was dich sonst noch so interessiert

Bild Zahn Mund

„Lächeln ist die beste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen“ Wir wissen zwar nicht, ob das dein Antrieb ist, aber das Thema Zahngesundheit steht bei dir bestimmt auch ganz oben auf der Liste.

Bild Flaute oder Freude im Schlafzimmer

Kennst du das auch? Endlich kommst du abends zur Ruhe und bist hundemüde, aber wenn du schlafen gehst, bekommst du kein Auge zu. Wir können dir keinen besseren Schlaf garantieren, aber Wege dahin aufzeigen.

 

Bild Zahn Mund

Du treibst gerne Sport, aber irgendwie passt es zeitlich mal wieder so gar nicht? Kein Problem, wir haben für dich unser 24/7 Angebot: beweg.dich@home . Unsere Onlinesport Kurse für dich, ohne Anmeldung, ohne Gebühren.