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"Mittwochs ist Migräne"

Die Kolumne von Diana Ringelsiep

Seit 22 Jahren lebe ich mit Migräne – und somit auch mit der ständigen Angst, kurzfristig auszufallen und meine Mitmenschen in unangenehme Situationen zu bringen. Denn unter den Auswirkungen der neurologischen Erkrankung leiden nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Partner*innen, Familien und nicht zuletzt das Arbeitsumfeld. Wie der Umgang mit diesen Herausforderungen aussehen kann, werde ich von nun an jeden Monat mit euch teilen – um Vorurteile abzubauen, irreführende Mythen zu beseitigen und anderen Betroffenen beizustehen.

Lesezeit 7 Min.

Mein Leben mit Migräne

#mittwochsistmigräne

Frohes Neues! Es gibt ja bekanntlich unterschiedliche Wege, in ein neues Jahr zu starten. Die einen stellen eine Liste ambitionierter Vorsätze zusammen, um sich fortan selbst zu übertreffen. Andere sind da pragmatischer und nehmen sich vor, die Dinge zu nehmen, wie sie kommen und stets das Beste draus zu machen. Als Migränepatientin zähle ich zu letzteren, da mein Alltag mit den oft plötzlich auftretenden Schmerzattacken ohnehin nur sehr schwer planbar ist. Aber wie macht man das Beste aus einer neurologischen Erkrankung, die ständig sämtliche Pläne durchkreuzt? Nun, darauf gibt es leider keine Standardantwort, aber ich habe zumindest meine gefunden.

Mein Leben mit Migräne

Frohes Neues! Es gibt ja bekanntlich unterschiedliche Wege, in ein neues Jahr zu starten. Die einen stellen eine Liste ambitionierter Vorsätze zusammen, um sich fortan selbst zu übertreffen. Andere sind da pragmatischer und nehmen sich vor, die Dinge zu nehmen, wie sie kommen und stets das Beste draus zu machen. Als Migränepatientin zähle ich zu letzteren, da mein Alltag mit den oft plötzlich auftretenden Schmerzattacken ohnehin nur sehr schwer planbar ist. Aber wie macht man das Beste aus einer neurologischen Erkrankung, die ständig sämtliche Pläne durchkreuzt? Nun, darauf gibt es leider keine Standardantwort, aber ich habe zumindest meine gefunden.

 

Als betroffene Journalistin möchte ich meine Erfahrungen künftig mit der Welt da draußen teilen. Denn ich weiß, wie einsam es machen kann, mit Migräne zu leben. Obwohl rund 18 Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind, können sich nur die wenigsten etwas darunter vorstellen. Schlimmer noch, Migräne wird oft leichtfertig als Synonym für „Kopfschmerzen“ benutzt, weshalb ihr der Ruf anhaftet, bloß eine Ausrede arbeitsscheuer Leute zu sein. Für Patient*innen und deren Angehörige bedeuten die gesellschaftlichen Vorurteile eine Doppelbelastung. Deshalb bin ich der NOVITAS BKK sehr dankbar, dass sie mir künftig einmal pro Monat die Möglichkeit geben wird, im Rahmen dieser Kolumne über den Alltag mit Migräne aufzuklären.