Sars-CoV-2: Hände waschen, richtig niesen, Abstand halten

Die Corona Warn App ist da

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus ist nun verfügbar. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Die App wird vom Robert Koch-Institut für die deutsche Bundesregierung herausgegeben.

Die App soll Nutzer benachrichtigen, wenn sie sich in der Nähe von Corona-Infizierten aufgehalten haben. Dadurch sollen Infektionsketten besser nachvollziehbar werden und die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden.

Dazu misst die App über den Kurzstreckenfunk Bluetooth, ob sich Anwender über einen Zeitraum von 15 Minuten oder länger näher als ungefähr zwei Meter gekommen sind. Dabei werden stoßweise alle zweieinhalb bis fünf Minuten anonymisierte Identifikationsnummern übertragen. Der Ort der Begegnung wird dabei nicht erfasst.

Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und diese Information mittels QR Code eingescannt in der App geteilt, werden die anderen Anwender informiert, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

Hier könnt ihr die App runterladen

Download für Android

Download für Apple

Wir übernehmen die Kosten für den Test nach einer Corona-Warnung

Erhältst du als Nutzer der App eine Warnung „Erhöhtes Risiko“ , so werden dir weitere Verhaltenshinweise angezeigt – u.a. auch, die weiteren Schritte mit dem Hausarzt, dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst bzw. dem örtlichen Gesundheitsamt abzustimmen. Sollte daraufhin ein Test notwendig sein, wird dieser von der Novitas BKK übernommen. Dazu wurde unser Leistungskatalog entsprechend ergänzt, um den Abstrich und die Laboruntersuchung zu vergüten. 

Die häufigsten Symptome – darauf solltest Du achten

Symptome Corona
Symptome Corona

Mundschutz ja oder nein?

Fragezeichen

Es gibt zertifizierte Atemschutzmasken in drei Sicherheitskategorien. Hochwertige Masken (vom Typ FFP3) bietet guten Schutz, sie aber über längere Zeit zu tragen, ist äußerst unangenehm. Masken aus Papier sowie die bekannten OP-Masken sind bereits nach kurzer Zeit durchfeuchtet und bieten dann keinen ausreichenden Schutz mehr.

Mit 8 einfachen Schritten zur Gesichtsmaske.

Natürlich kannst Du Dir auch eine einfache Maske selber nähen und diese regelmäßig bei 90 Grad waschen. Eine Nähanleitung als PDF findest Du hier.

Maskenhygiene – so geht’s!

Viele Menschen tragen im öffentlichen Raum selbstgenähte Masken für Mund und Nase, so genannte Alltagsmasken. Werden sie jedoch nach dem Gebrauch feucht in einen Beutel gesteckt oder in die Hosentasche geschoben, dann können sich Bakterien und Schimmelpilze auf dem Stoff bilden.

Vorsicht vor Pilzen und Bakterien

Setzt man die Maske dann ungewaschen wieder auf, dann ist das sogar ungesund! Darum gilt im Umgang mit Alltagsstoffmasken:

• Masken nach einmaliger Nutzung nur für kurze Zeit in einem Beutel oder ähnlichem luftdicht verschlossen aufbewahren

• Bei mindestens 60 Grad, besser bei 95 Grad waschen

• Alternativ Auskochen für 10 Minuten in einem Topf mit Wasser

• Die gewaschene Gesichtsmaske an der Luft trocknen

 

Coronavirus – welche Behandlung hilft?

Nicht alle Erkrankungsverläufe nach einer Infektion mit dem Coronarvirus sind schwer. Antibiotika sind bei Viruserkrankungen leider nutzlos und sollten daher auch nicht prophylaktisch eingenommen werden. Anders verhält es sich bei Superinfektionen mit Bakterien, da kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ein Antibiotikum durchaus sinnvoll sein.

Da oft eine Lungensymptomatik, wie z.B. extrem starker Husten, Schwierigkeiten beim Einatmen und Luftnot im Vordergrund steht, können Schleimlöser, hustenreizstillende Hustensäfte und Bronchienerweiternde Medikamente helfen, in schwereren Fällen kann auch eine intensivpflichtige Beatmung erforderlich werden.

Bei Fieber, Gliederschmerzen und allgemeinen Krankheitsbeschwerden helfen fiebersenkende Mittel (wie z.B. Paracetamol und Novalgin, etc.) Bei längerem fieberhaftem Krankheitsverlauf kann auch ein Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes nötig werden. Die Wissenschaftler arbeiten unter Hochdruck an Wirkstoffen für neue Medikamente und an einer Impfung. Letztere wird aber so bald nicht zur Verfügung stehen.

COVID 19 – Medizinische Risikogruppen

Die meisten Menschen, die sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, erkranken nicht schwer. Mit zunehmenden Alter wird jedoch das Immunsystem schwächer. Auch Vorerkrankungen haben Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Für diese Risikogruppe ist eine weitere Ausbreitung der Krankheit besonders gefährlich:

  • Menschen ab dem 65. Lebensjahr. Aber Achtung: Auch junge Menschen können einen schweren Krankheitsverlauf aufweisen
  • Personen mit chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz- oder Kreislaufvorerkrankungen, Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD

Familien im Ausnahmezustand

Der Alltag hat sich aufgrund der bundesweiten Corona-Maßnahmen für uns alle verändert. Doch für Familien bringen die häusliche Quarantäne und das Kontaktverbot besondere Herausforderungen mit sich. Den Kindern fehlt der tägliche Austausch mit Gleichaltrigen. Was bedeutet es für den Familienalltag, plötzlich rund um die Uhr auf engstem Raum zusammenzuleben und sich nicht aus dem Weg gehen zu können? Laut Kinderschutzverbänden bedeutet es vor allem einen rasanten Anstieg der häuslichen Gewalt. Denn hinter den verschlossenen Türen liegen die Nerven vielerorts bereits blank. Weitere wichtige Informationen und Anlaufstellen findest Du hier.

Panikmodus: Aus!

Diese Maßnahmen helfen nicht

Wer sich vor der Covid-19-Krankheit schützen möchte, sollte sich in erster Linie an die gleichen Regeln halten, die Mediziner und Gesundheitsexperten jedes Jahr zur saisonalen Grippewelle empfehlen (vgl. Linkliste weiter unten). Diese Maßnahmen solltest du hingegen nicht ergreifen:

 

  • Kaufe keine angebotenen Medikamente gegen das Corona-Virus ohne ärztlichen Rat.
  • Antibiotika helfen nicht gegen Viren, daher unnötig.
  • Du  musst keine Lebensmittel meiden, aber frisches Obst und Gemüse bitte immer gründlich waschen!
  • Hausmittel sind wirkungslos.
  • Wenn es dringend ist: Rufen Sie 116 117 an.
Stoerer_Template_rot

Und wenn noch Fragen offen sind:

Hier die wichtigsten Links zum Coronavirus

BZgA

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Online gibt sie die richtigen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Corona-Virus.

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Robert Koch Institut

Das Robert Koch Institut bietet Dir umfassende Informationen zum Thema Covid-19

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Bundesgesundheitsministerium

Das Ministerium hat die wichtigsten Fakten hier zusammengetragen:

https://www.zusammengegencorona.de/informieren/

WHO räumt mit Fake-News auf

Die WHO hat einige Mythen rund um das Corona-Virus auf den Prüfstand gestellt. Nachrichten zu Knoblauch, Mücken oder elektrischen Händetrocknern werden mit lustigen Grafiken unter die Lupe genommen.

https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public/myth-busters

 

Impfstoffe gegen Covid-19

Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller informiert auf seiner Homepage über 46 Impfstoffprojekte, die bereits angelaufen sind.

https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

Tipps für die Quarantäne

Eine Quarantänesituation ist eine Schutzmaßnahme. Sie kann aber auch eine Belastung sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt nützliche Tipps für diese Situation.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/COVID-19_Tipps_bei_haeuslicher_Quarantaene.pdf

Du hast Fragen zu weiteren Krankheitswellen?

Dir machen Dinge, die Du dazu gelesen hast, Sorgen? Wir verstehen, Deine Verunsicherung. Darum gibt es den Gesundheitsalarm. Er ist verlässliche Erstanlaufstelle und weist den Weg zu den vertrauenswürdigen Informationsquellen.

Achtung
Stoerer_Template_rot

Alle Gesundheitsalarm-Kategorien:

Der Gesundheitsalarm ist ein Service der Novitas BKK – Die Fürsorgliche Krankenkasse.